Mittwoch, 1. April 2026

RWEFundament für Offshore-Windpark gelegt

[12.11.2025] RWE hat alle Fundamente für die Windturbinen des Offshore-Windparks Nordseecluster A errichtet. Damit ist ein zentraler Bauabschnitt des 1,6-Gigawatt-Projekts in der Nordsee abgeschlossen, das ab 2027 Strom für rund 1,6 Millionen Haushalte liefern soll.

RWE hat alle Fundamente für die Windturbinen des Nordseecluster a installiert.

(Bildquelle: RWE/Matthias Ibeler)

RWE hat nach eigenen Angaben die Installation sämtlicher Fundamente für die Windkraftanlagen des Offshore-Projekts Nordseecluster A abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden alle 44 Monopile-Fundamente samt sekundärer Stahlkonstruktionen auf See errichtet. Jedes Fundament misst etwa 85 Meter und wiegt rund 1.500 Tonnen.

Die Bauteile waren zuvor im niederländischen Eemshaven zwischengelagert und wurden von den Offshore-Installationsschiffen Boreas und Aeolus des niederländischen Unternehmens Van Oord zur Baustelle transportiert. RWE zufolge kommen anstelle herkömmlicher Fundamente mit separaten Übergangsstücken verlängerte Einzelmonopiles zum Einsatz. Diese werden auf See mit Zugangsleitern, Arbeitsplattformen und internen Strukturen aus Stahl ergänzt. Das vereinfachte Design reduziert die benötigte Stahlmenge.

Auch der Bau der übrigen Anlagen schreitet nach Angaben von RWE planmäßig voran. Bereits installiert ist das Fundament eines der beiden parkinternen Offshore-Umspannwerke, das zweite soll noch in diesem Jahr folgen. Die eigentlichen Umspannwerke sind für 2026 vorgesehen. Im kommenden Jahr sollen rund 70 Kilometer interne Kabel verlegt und ab Sommer die 44 Windturbinen montiert werden.

Nordseecluster A soll Anfang 2027 mit einer Leistung von 660 Megawatt in Betrieb gehen. Die zweite Ausbaustufe, Nordseecluster B, wird ab 2029 mit weiteren 900 Megawatt hinzukommen. Zusammen erreichen beide Cluster eine installierte Gesamtleistung von etwa 1,6 Gigawatt – genug, um rechnerisch rund 1,6 Millionen Haushalte klimafreundlich zu versorgen.

Das Nordseecluster ist ein Gemeinschaftsprojekt von RWE (51 Prozent) und Norges Bank Investment Management (49 Prozent). RWE ist für Bau und Betrieb während des gesamten Lebenszyklus verantwortlich.





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