Freitag, 6. Februar 2026

EssenModernisierung der Straßenbeleuchtung

[06.02.2026] Essen modernisiert ihre Straßenbeleuchtung und hat 1.394 Laternen auf LED-Technik umgestellt. Die Maßnahme senkt den Energieverbrauch deutlich und ist Teil eines umfassenden städtischen Umrüstungsprogramms.

Präsentation eines LED-Moduls zur Umrüstung von Straßenlaternen.

v.l.: André Weldert, Sachgebiet Planung und Bau Straßenbeleuchtung des Amts für Straßen und Verkehr; Gerd Mittich, Leiter Kommunales Partnermanagement Region Rhein-Ruhr Westenergie AG; Oberbürgermeister Thomas Kufen; Dirk Langner, Sachgebietsleitung Straßenbeleuchtung und Straßenbetrieb des Amts für Straßen und Verkehr

(Bildquelle: Stadt Essen)

In Essen sind 1.394 Straßenlaternen auf moderne LED-Technik umgestellt worden. Wie die Stadt Essen mitteilt, erfolgte die Umrüstung im gesamten Stadtgebiet in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger Westenergie und innerhalb des geplanten Zeitrahmens. Die Maßnahme ist Teil eines größeren Programms, das insgesamt rund 13.500 Leuchten umfasst und nach Abschluss eine Energieeinsparung von etwa 63 Prozent beim Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung ermöglichen soll. Das entspricht nach Angaben der Stadt rund 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Bei der Modernisierung wurden keine neuen Masten oder Leuchten installiert, sondern vorhandene Laternen mit speziellen LED-Umrüstmodulen ausgestattet. Diese Module sorgen laut Stadt dafür, dass die Ausleuchtung der Straßen mindestens dem bisherigen Niveau entspricht. Durch eine gezielte Lichtlenkung werden Fahrbahnen sowie Geh- und Radwege gleichmäßig und bedarfsgerecht beleuchtet. Gleichzeitig verhindert eine integrierte LED-Linse, dass Licht unkontrolliert in die Umgebung abstrahlt, was die Lichtverschmutzung reduziert. Die warmweiße Lichtfarbe und die geringere Streuung machen die neuen Leuchten zudem insektenfreundlicher.

Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) hebt die Kombination aus Energieeinsparung und Nachhaltigkeit hervor. Die Umstellung bringe die Stadt ihrem Ziel näher, den Energieverbrauch zu senken, und vermeide durch den Erhalt der bestehenden Leuchtkörper zusätzlichen Abfall, wird Kufen von der Stadt Essen zitiert. Er kündigt an, dass Essen den eingeschlagenen Weg der LED-Umrüstung konsequent fortsetzen werde, um Lichtverschmutzung und hohe Verbräuche weiter zu verringern.

Gerd Mittich, Leiter Kommunales Partnermanagement Region Rhein-Ruhr bei Westenergie, erklärt, das Projekt leiste nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern stärke zugleich die regionale Wertschöpfung und erhöhe die Attraktivität der Standorte.

Die nun umgerüsteten 1.394 Leuchten machen rund 2,5 Prozent der insgesamt etwa 55.500 Straßenleuchten im Essener Stadtgebiet aus. Nach Abschluss der laufenden Maßnahmen sollen etwa 64 Prozent aller Leuchten in Essen mit LED-Technik ausgestattet sein. Weitere Umrüstungen sind in den kommenden Jahren im Rahmen von Straßenbau- und Erneuerungsprojekten geplant. Bereits zuvor hatte die Westenergie die Stadt bei der Umstellung der Beleuchtung der Dionysiusschule in Borbeck unterstützt, wo Anfang des vergangenen Jahres rund 380 LED-Leuchten installiert wurden.





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