Stadtwerke Schwäbisch HallWechsel zu Wilken

Für die Entscheidung der Stadtwerke Schwäbisch Hall, die Lösungsplattform GY der Wilken Software Group zu nutzen, war die auf Standardisierung, Automatisierung und Skalierbarkeit ausgelegte Systemarchitektur ausschlaggebend.
(Bildquelle: Stephan Baraniecki)
Die Stadtwerke Schwäbisch Hall stellen die Abrechnung ihrer Dienstleistungskunden auf eine neue technologische Basis und lösen ihre langjährig genutzte Eigenentwicklung SHERPA.klassik durch die cloud-native Lösungsplattform GY der Wilken Software Group ab. Wie die Stadtwerke Schwäbisch Hall und Wilken mitteilen, wurde der entsprechende Vertrag Anfang Februar geschlossen und bildet den Auftakt einer strategischen Partnerschaft im Rahmen der sogenannten Wilken Kollaborationsoffensive.
Mit der Systemumstellung reagieren die Stadtwerke nach eigenen Angaben auf den zunehmenden Wandel der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das bisherige Abrechnungssystem sei über viele Jahre hinweg gewachsen und habe den Aufbau des Dienstleistungsgeschäfts maßgeblich unterstützt, stoße jedoch angesichts steigender fachlicher, technischer und regulatorischer Anforderungen an strukturelle Grenzen. Matthias Knödler, Bereichsleiter Energiewirtschaft bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall, verweist darauf, dass insbesondere Kapazitäts- und Entwicklungslimits der Eigenlösung den Ausschlag für die Suche nach einem externen Partner gegeben hätten.
Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von GY war den Beteiligten zufolge die konsequent auf Standardisierung, Automatisierung und Skalierbarkeit ausgelegte Architektur der Plattform. Ziel ist es, manuelle Eingriffe in Abrechnungs- und Prozessabläufe deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die Prozessqualität zu erhöhen. Zudem deckt GY nach Angaben von Wilken zahlreiche Funktionen bereits im Standard ab, die zuvor nur mit erheblichem Entwicklungsaufwand realisiert werden konnten. Neue fachliche oder regulatorische Vorgaben sollen sich dadurch schneller umsetzen lassen als mit der bisherigen Eigenentwicklung.
Ein weiterer Faktor ist das Partner-Ökosystem rund um die Plattform. Ergänzende Services und Erweiterungen entlang der energiewirtschaftlichen Prozesskette stehen standardisiert zur Verfügung und lassen sich mit vergleichsweise geringem Integrationsaufwand anbinden. Die Stadtwerke versprechen sich davon eine höhere Zukunftssicherheit sowie besser planbare Kostenstrukturen.
Aus Sicht der Stadtwerke schafft der Plattformwechsel die Voraussetzung, sich stärker auf die operative Abwicklung energiewirtschaftlicher Dienstleistungen zu konzentrieren. Knödler zufolge ermöglicht GY eine verlässliche und wirtschaftliche Umsetzung künftiger Anforderungen, ohne dass umfangreiche Eigenentwicklungen notwendig werden. Wilken sieht das Projekt zugleich als Referenz für Stadtwerke und Energieversorger mit Dienstleistungsmodellen. Tobias Mann, Chief Customer Officer der Wilken Software Group, betont, das Vorhaben zeige, wie sich hoher Funktionsumfang, Standardisierung und langfristige Investitionssicherheit in einer Branchenlösung verbinden lassen. Beide Partner kündigen an, die Zusammenarbeit perspektivisch auch auf weitere Geschäftsbereiche auszuweiten.
Amprion: Hybrider Offshore-Interkonnektor geplant
[28.01.2026] Deutschland und Dänemark wollen ihre Stromnetze in der Nordsee enger verknüpfen und planen einen hybriden Offshore-Interkonnektor zwischen beiden Ländern. Amprion und Energinet sollen das Projekt mit innovativer Gleichstromtechnik auf See umsetzen. mehr...
Stadtwerke Velbert: Beteiligung an rku․it
[22.01.2026] Die Stadtwerke Velbert beteiligen sich an dem Unternehmen rku․it und werden Gesellschafter des IT- und Prozessdienstleisters für die Energiebranche. Beide Seiten wollen damit die strategische Zusammenarbeit vertiefen und die digitale Leistungsfähigkeit der Versorgungswirtschaft stärken. mehr...
Gemeindewerke Budenheim: Umstellung auf Kraftwerk Software
[20.01.2026] Die Gemeindewerke Budenheim stellen ihre IT-Landschaft auf eine einheitliche Plattform von Kraftwerk Software um. Ziel sind weniger Schnittstellen, mehr Automatisierung und der Betrieb zentraler Geschäftsprozesse in der Cloud. mehr...
Stadtwerke Konstanz: Investitionen von 50 Millionen Euro
[16.01.2026] Die Stadtwerke Konstanz wollen dieses Jahr rund 50 Millionen Euro in Infrastruktur und Daseinsvorsorge investieren. Im Fokus stehen der Ausbau der Stromnetze sowie Projekte in Mobilität, Telekommunikation und bei den Tochtergesellschaften. mehr...
Hamburger Energienetze: Chatbot im Kundenservice
[09.01.2026] Die Hamburger Energienetze haben auf ihrer Website einen KI-gestützten Chatbot eingeführt, der Nutzerinnen und Nutzer bei Fragen rund um Strom-, Gas- und Wasserstoffnetze unterstützt. Der digitale Netzassistent soll Informationen schneller zugänglich machen und zugleich den Kundenservice entlasten. mehr...
Stadtwerke Lemgo: Wirtschaftsplan von rund 53 Millionen Euro
[08.01.2026] Der Wirtschaftsplan 2026 der Stadtwerke Lemgo sieht Investitionen von rund 53 Millionen Euro vor. Der Schwerpunkt liegt auf klimaneutraler Energieerzeugung, Netzausbau und der Sicherung zentraler Bereiche der Daseinsvorsorge. mehr...
Interview: Lösungen für die Balance im Netz
[06.01.2026] Aus dem BHKW-Pionier 2G Energy ist ein internationaler Anbieter dezentraler Energielösungen geworden. stadt+werk sprach mit dem neuen Vorstandschef Pablo Hofelich über Wachstum, Strategie und die Rolle des Unternehmens im Energiesystem der Zukunft. mehr...
Steag Iqony Group: Führungswechsel im kommenden Jahr
[18.12.2025] Bei der Steag Iqony Group steht ein Führungswechsel an: Gundolf Schweppe übernimmt im Mai 2026 den Vorstandsvorsitz. Er folgt auf Andreas Reichel, der das Unternehmen seit 2020 geführt hat und planmäßig in den Ruhestand geht. mehr...
MVV Energie: Solides Ergebnis für 2025
[16.12.2025] Trotz sinkender Großhandelspreise hat MVV Energie im Geschäftsjahr 2025 ein solides operatives Ergebnis erzielt und ihr Investitionsvolumen deutlich erhöht. Mehr als 500 Millionen Euro flossen vor allem in Projekte der Wärme- und Stromwende sowie in grüne Kundenlösungen. mehr...
Thüga: Zusammenschluss zu regionalem Versorger
[15.12.2025] Thüga Energie und ThügaNETZE wollen ab 2026 unter einem Dach auftreten und so ihre Kräfte in den Regionen bündeln. Der Zusammenschluss soll Effizienz schaffen, die Energie- und Wärmewende unterstützen und zugleich einen Wechsel an den Unternehmensspitzen bringen. mehr...
Stadtwerke Lübeck: Kommunale Partnerschaft erweitert
[08.12.2025] Stadtwerke Lübeck Solutions hat drei neue kommunale Partner gewonnen, die sich als Kommanditisten an der Digitaleinheit beteiligen. Mit der Stadt Mölln, dem Kreis Segeberg und der IT-Allianz Nord soll die Entwicklung skalierbarer Lösungen für die öffentliche Verwaltung vorangetrieben werden. mehr...
Trianel: Award für Nachhaltigkeitsbericht
[03.12.2025] Trianel hat für seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht nach dem ESRS VSME Standard den Exzellenz Status der ESG Transparency Awards 2025 erreicht. mehr...
Kreis Dingolfing-Landau: Bezug von Ökostrom verlängert
[03.12.2025] Der Landkreis Dingolfing-Landau bezieht auch in den kommenden drei Jahren zertifizierten Ökostrom der Stadtwerke Dingolfing. Die Stadtwerke gingen erneut als wirtschaftlichster Anbieter einer bundesweiten Ausschreibung hervor. mehr...
Konstanz: Gründung von Wärmeverbund
[27.11.2025] Die Stadtwerke Konstanz gründen gemeinsam mit Solarcomplex eine Gesellschaft für den Aufbau eines regenerativen Wärmeverbunds im neuen Stadtteil Hafner. Der Entscheidung des Gemeinderats zufolge soll Wärmeversorgung Hafner Wärmepumpen und eine eigene Photovoltaikanlage bündeln. mehr...
















