Freitag, 25. September 2026

Hessischer Staatspreis Energie 2026Bewerbungsphase gestartet

[11.02.2026] In Hessen hat die Bewerbungsphase für den Staatspreis Energie 2026 begonnen. Bis Ende April können Projekte eingereicht werden, die zu einer sicheren, klimafreundlichen und bezahlbaren Energieversorgung beitragen.

Bewerbungen für den Hessischen Staatspreis Energie 2026 können ab sofort bis zum 30. April 2026 eingereicht werden.

(Bildquelle: 123rf)

Der Hessische Staatspreis Energie geht 2026 in eine neue Runde und sucht innovative Projekte entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Wie das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum mitteilt, können Bewerbungen ab sofort bis zum 30. April 2026 eingereicht werden.

Ausgezeichnet werden Vorhaben, die die Energieversorgung in Hessen sicherer, klimafreundlicher und zugleich bezahlbar machen – von der Energieerzeugung über Speicherlösungen bis hin zur effizienten Nutzung. Energieminister Kaweh Mansoori (SPD) betont die Bedeutung von Innovation und Engagement für das Gelingen der Energiewende und ruft dazu auf, erfolgreiche Projekte sichtbar zu machen. Der Staatspreis zeige regelmäßig, welches technologische und gesellschaftliche Potenzial im Land vorhanden sei.

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, Privatpersonen, Kommunen sowie weitere Organisationsformen. In einer eigenen Nachwuchskategorie können sich auch Studierende sowie Schülerinnen und Schüler bewerben. Der Wettbewerb ist in sechs Kategorien gegliedert: Strom, Wärme, Mobilität, Systemintegration, Nachwuchs und gesellschaftliches Engagement. Letztere Kategorie wurde 2024 eingeführt und richtet sich an Initiativen, die mit sozialem, oft ehrenamtlichem Einsatz zur Energiewende beitragen und diese in der Gesellschaft verankern.

Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Das Preisgeld beträgt insgesamt 53.500 Euro, je Kategorie sind bis zu 7.500 Euro vorgesehen. Die Preisverleihung ist für den 9. September 2026 im Rahmen des Zukunftsforums Energie und Klima in Kassel geplant.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Klimaschutz

Mecklenburg-Vorpommern: Kom.EMS steht kostenfrei zur Verfügung

[25.09.2026] Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern können das Energiemanagement-System Kom.EMS ab sofort kostenfrei nutzen. Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Einführung und Anwendung. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Treibhausgasemissionen sinken um vier Prozent

[18.09.2026] Die Treibhausgasemissionen in Nordrhein-Westfalen sind 2025 gegenüber dem Vorjahr um rund vier Prozent zurückgegangen. Nach vorläufigen Zahlen wurden 171,5 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente ausgestoßen. Seit 1990 haben sich die Emissionen damit mehr als halbiert. mehr...

European Energy Award: Fünf NRW-Kommunen für Klimaschutz ausgezeichnet

[16.09.2026] Dülmen, Minden, Wuppertal, Greven und Warendorf sind mit dem European Energy Award ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden unter anderem Projekte in den Bereichen Wärmeversorgung, Photovoltaik, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität. mehr...

Leipzig: Flächenkonzept für erneuerbare Energien vorgelegt

[08.09.2026] Leipzig hat ein Flächenkonzept für erneuerbare Energien erarbeitet. Rund zwei Prozent des Stadtgebiets kommen demnach potenziell für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen infrage. Eine wichtige Rolle sollen Photovoltaikanlagen auf Dächern spielen. mehr...

Stadtwerke Osnabrück: Nachhaltigkeitsbericht erstellt

[07.09.2026] Die Stadtwerke Osnabrück haben ihren ersten konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht nach CSRD-Logik digital erstellt. Eine PowerApp und ein Power-BI-Dashboard bündeln dafür Nachhaltigkeits- und Emissionsdaten und sollen die Transformation steuerbar machen. mehr...

bericht

Nachhaltige Wirtschaftsflächen: Vom Standort zur passenden Strategie

[02.09.2026] Eine Typologie mit sechs Kategorien zeigt, welche Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu Gewerbe- und Industriegebieten passen. Die Systematik soll Kommunen helfen, Flächennutzung, Klimaanpassung, Energie und Mobilität schon früh standortgerecht zu planen. mehr...

Braunschweig: Projekt als Klima-Leuchtturm ausgezeichnet

[31.08.2026] Braunschweig erhält für das Beteiligungsprojekt COABS erneut den Preis „Klima-Leuchtturm“. Das Projekt entwickelte mit Wissenschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft konkrete Bausteine für die kommunale Klimaanpassung. mehr...

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen: Elf Kommunen erhalten Auszeichnung

[27.08.2026] Elf Kommunen sind beim Wettbewerb „Klima kommunal“ 2026 für Projekte zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung ausgezeichnet worden. Darunter finden sich auch Vorhaben mit Bezug zu Energieversorgung, Wärme und kommunalen Liegenschaften. mehr...

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Stuttgarter Rathauses mit Blick über die Innenstadt. Am Horizont ist der Stuttgarter Fernsehturm erkennbar.
bericht

Stuttgart: Klimaziele nicht erreichbar

[17.08.2026] Stuttgart hat seine Treibhausgasemissionen seit 1990 deutlich reduziert. Für das Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden, reicht das bisherige Tempo jedoch nicht aus. Das geht aus dem neuen Bericht zur Gesamtstädtischen Klimastrategie hervor. Besonders kritisch bewertet die Stadt die Entwicklung im Wärmesektor. mehr...

Energie-Kommune: Tangerhütte setzt auf Erneuerbaren-Mix

[11.08.2026] In Tangerhütte sind bereits Anlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien mit einer Leistung von rund 261 Megawatt installiert. Es sind weitere Wind- und Solarprojekte geplant. Zugleich arbeitet die Stadt an einer nachhaltigen Wärmeversorgung und setzt auf einen großen neuen Batteriespeicher. mehr...

Nürnberg: Maßnahmen zur Klimaneutralität bis 2035 vorgestellt

[05.08.2026] Die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg baut ihre Eigenenergieerzeugung und Energieeffizienz aus, um bis 2035 klimaneutral zu werden. Ein Sachstandsbericht zeigt, welche technischen Maßnahmen bereits wirken und welche Projekte als Nächstes folgen. mehr...

Westmittelfranken: Vier Kreise legen Energienutzungspläne vor

[03.08.2026] Vier Landkreise in Westmittelfranken haben digitale Energienutzungspläne bis 2040 vorgestellt. Die Analysen zeigen, warum für die Energiewende künftig nicht mehr Jahresbilanzen, sondern das zeitliche Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch, Netzen und Speichern entscheidend ist. mehr...

bericht

Baden-Württemberg: Klima-Impulse aus dem Süden

[23.07.2026] Vier Kommunen in Baden-Württemberg haben sich auf den Weg gemacht, Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen – fünf Jahre früher als vorgeschrieben. Sie verfolgen bewusst unterschiedliche Schwerpunkte. Viele Ansätze lassen sich auf andere Kommunen übertragen. mehr...

Tübingen: Stadt will Klimaschutzprogramm fortsetzen

[23.07.2026] Tübingen hat sein Klimaschutzprogramm bis 2030 fortgeschrieben und den Ausbau der Wärme- und Energie-Infrastruktur bekräftigt. Der Gemeinderat hält trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Ziel der Klimaneutralität fest und setzt dabei auf umfangreiche Investitionen von Stadt und Stadtwerken. mehr...

Görlitz: 2030 grenzüberschreitend klimaneutral

[13.07.2026] Görlitz will bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. Daraus ist ein langfristiger Umbau der Energieversorgung, der Stadtentwicklung und der Zusammenarbeit entstanden. Die Stadt arbeitet mit Partnern aus Deutschland und Polen zusammen. Für ihr Engagement wurde die Kommune von der Agentur für Erneuerbare Energien als „Energie-Kommune des Monats Juli 2026” ausgezeichnet. mehr...