EnervieKooperation für mehr E-Lkw

E-Truck an einer Schnellladesäule von Mark-E.
v.l.: Dr. Daniel Kruse, Leiter Enervie Team Elektromobilität; Lars Siebert, Vertriebsteam Trucks Devision Jürgens Gruppe
(Bildquelle: Enervie)
Die Enervie Gruppe aus Hagen in Nordrhein-Westfalen kooperiert mit der Jürgens Gruppe im Bereich E-Trucks. Dies teilten die Unternehmen mit. Ziel ist es, das regionale Gewerbe beim Umbau von Nutz- und Schwerlastfahrzeugen zu unterstützen. Zugleich soll der Aufbau von Ladeinfrastruktur in Depots und auf Betriebshöfen vorangetrieben werden.
Laut der Enervie Gruppe geht es um weite Teile Nordrhein-Westfalens. Die Jürgens Gruppe liefert bereits die ersten elektrisch angetriebenen Nutz- und Lastfahrzeuge aus. Diese verfügen über eine Batteriekapazität von bis zu 600 Kilowattstunden. Das ist etwa zehnmal so viel wie bei vielen Personenkraftwagen. Personenkraftwagen sind Fahrzeuge zur privaten Nutzung. Die Fahrzeuge werden mit Gleichstrom geladen. Vorgesehen ist ein Leistungsbereich von 100 bis 400 Kilowatt. Unter optimalen Bedingungen dauert der Ladevorgang bei 600 Kilowattstunden zwischen 1,5 und sechs Stunden.
Als Einstiegslösung bietet Enervie einen 100-Kilowatt-Hypercharger an. Dieser kann, sofern technisch möglich, direkt an ein vorhandenes Ortsnetz angeschlossen werden. Ein erstes Referenzprojekt wurde den Angaben der Unternehmen zufolge im Oktober 2025 umgesetzt. Bei der Spedition Thomas Eickelmann in Lüdenscheid lieferte die Jürgens Gruppe zwei Mercedes E-Lkw mit jeweils 600 Kilowattstunden Batteriekapazität. Parallel dazu errichtete Enervie einen 100-Kilowatt-Hypercharger. Über seine Tochtergesellschaft Stadtwerke Lüdenscheid übernimmt der Energiedienstleister auch den Betrieb und die Stromlieferung.
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