Frankfurt am MainFernwärme-Ausbau im Bahnhofsviertel pausiert

Der Fernwärme-Ausbau in der Kaiserstraße in Frankfurt am Main soll während der Sommerferien pausieren und ab dem 25. September wieder fortgesetzt werden.
(Bildquelle: eagle2308/123rf)
Mainova unterbricht den Fernwärmeausbau im Frankfurter Bahnhofsviertel nach dem laufenden Bauabschnitt für rund sechs Wochen. Wie die Stadt Frankfurt am Main mitteilt, ist das Ergebnis einer gemeinsamen Überprüfung der Baustellensituation nach einem Spitzengespräch von Innenminister Roman Poseck (CDU) und Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) Ende Juni.
Auslöser der Anpassung ist die hohe Belastung durch mehrere Baustellen im dicht bebauten Quartier. Im Austausch mit dem Koordinierungsbüro Bahnhofsviertel und weiteren Akteuren vor Ort sei deutlich geworden, dass die Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende während der Sommermonate besonders stark ausfallen, weil sich dann mehr Menschen im öffentlichen Raum aufhalten.
Der erste Bauabschnitt in der Moselstraße wurde früher als geplant abgeschlossen. Inzwischen laufen die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt an der Kreuzung Moselstraße/Kaiserstraße. Dafür ist die Kaiserstraße ab der Kreuzung in Richtung Hauptbahnhof vollständig gesperrt. Dieser Bauabschnitt soll voraussichtlich am 12. August enden.
Anschließend wird die Baustelle bis zum 24. September vollständig zurückgebaut. Mit der Pause wollen Mainova und die Stadt die baubedingten Einschränkungen insbesondere in der Zeit nach den Sommerferien verringern. Ab dem 25. September setzt Mainova den Ausbau der Fernwärme in der Kaiserstraße in Richtung Hauptbahnhof fort. Bis voraussichtlich Ende Dezember sollen dort weitere rund 100 Meter Fernwärmeleitungen verlegt werden.
Parallel erneuert die Netzdienste Rhein-Main (NRM) in der Kaiserstraße einzelne Gashausanschlüsse. Diese Arbeiten sollen nach Angaben des Unternehmens bis März 2027 abgeschlossen sein.
Während der gesamten Bauzeit bleiben Flucht- und Rettungswege frei. Auch der Lieferverkehr kann die Baustelle weiterhin passieren. Mainova kündigt an, die Beeinträchtigungen für Anwohner und Gewerbetreibende so gering wie möglich zu halten.
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