Montag, 24. August 2026

ABO EnergyVerkauf von H2-Hub

[24.08.2026] ABO Energy hat den H2-Hub im hessischen Hünfeld an Tyczka Hydrogen verkauft. Die Anlage produziert bereits zertifizierten grünen Wasserstoff für Busse und Lkw und umfasst Elektrolyseur, Tankstelle und Trailer-Abfüllung.

ABO Energy hat jetzt den H2-Hub Hünfeld an Tyczka Hydrogen verkauft.

(Bildquelle: ABO Energy)

Tyczka Hydrogen übernimmt den H2-Hub Hünfeld von ABO Energy. Wie ABO Energy berichtet, umfasst das Projekt einen Elektrolyseur, eine Wasserstoff-Tankstelle und eine Trailer-Abfüllstation im hessischen Hünfeld-Michelsrombach bei Fulda.

Die Anlage produziert seit August 2025 RNFBO-zertifizierten grünen Wasserstoff für Brennstoffzellenbusse und -Lkw. RNFBO steht für Renewable Fuel of Non-Biological Origin und bezeichnet erneuerbare Kraftstoffe nicht biogenen Ursprungs, die Treibhausgasemissionen mindern sollen.

ABO Energy hatte das Projekt über mehrere Jahre geplant und nach 13 Monaten Bauzeit im Sommer 2025 in Betrieb genommen. Im Juli 2025 erhielt die Anlage nach Angaben des Unternehmens als eine der ersten in Deutschland ein TÜV-Zertifikat nach dem CertifHy EU RNFBO Voluntary Scheme.

Ein Fünf-Megawatt-Elektrolyseur kann jährlich bis zu 450 Tonnen Wasserstoff erzeugen. Die Anlage versorgt damit eine 350-bar-Tankstelle sowie die Trailer-Abfüllstation vor Ort. Den Strom für die Wasserstoffproduktion liefern Wind- und Solarparks. Das Unternehmen ABO Kraft & Wärme übernahm seit der Eröffnung die Betriebsführung.

„Wir haben dieses komplexe Projekt von der Planung über die Errichtung bis zur Inbetriebnahme erfolgreich umgesetzt. Umso mehr freuen wir uns, mit Tyczka Hydrogen einen starken Käufer gefunden zu haben“, sagt Karsten Schlageter, Geschäftsführer bei ABO Energy.

Der Bund förderte das Projekt im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt zwölf Millionen Euro. Das Bundesverkehrsministerium stellte die Mittel auch über den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan und die europäische Aufbau- und Resilienzfazilität im Programm NextGenerationEU bereit. Das Unternehmen NOW koordinierte die Förderung, während der Projektträger Jülich die Maßnahme umsetzte.





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