WiesbadenESWE baut Großbatteriespeicher

Spatenstich: Der Lithium-Ionen-Speicher soll Spitzenbelastungen abfedern und das lokale Stromnetz stabilisieren.
v. l.: Markus Lenhart, Geschäftsführer S&V Bau; Jan Schlauer, Geschäftsführer ESWE BioEnergie; Andrej Hert, Sachgebietsleitung ESWE Planung; Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgung; Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende; Rafael Kierek, Geschäftsführer ESWE BioEnergie; Dr. Oliver Malerius, Vorstand ESWE Versorgung; Dennis Schweikert, Betriebsleiter ESWE BioEnergie; Carl Zöllner, Intilion GmbH
(Bildquelle: Paul Müller)
Spatenstich: Der Lithium-Ionen-Speicher soll Spitzenbelastungen abfedern und das lokale Stromnetz stabilisieren.
v. l.: Markus Lenhart, Geschäftsführer S&V Bau; Jan Schlauer, Geschäftsführer ESWE BioEnergie; Andrej Hert, Sachgebietsleitung ESWE Planung; Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgung; Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende; Rafael Kierek, Geschäftsführer ESWE BioEnergie; Dr. Oliver Malerius, Vorstand ESWE Versorgung; Dennis Schweikert, Betriebsleiter ESWE BioEnergie; Carl Zöllner, Intilion GmbH
(Bildquelle: Paul Müller)
Mit einem Spatenstich hat ESWE BioEnergie den Bau eines Großbatteriespeichers auf dem Gelände an der Deponiestraße gestartet. Wie das Unternehmen mitteilt, entsteht die Anlage in unmittelbarer Nähe zum Biomasseheizkraftwerk. Der Lithium-Ionen-Speicher soll Spitzenbelastungen abfedern und das lokale Stromnetz stabilisieren. Die Anlage wird nach Angaben von ESWE BioEnergie über eine nutzbare Leistung von elf Megawatt und eine nutzbare Speicherkapazität von 30 Megawattstunden verfügen. Die Fertigstellung ist für Anfang kommenden Jahres vorgesehen. Projektpartner sind der Batteriespeicheranbieter Intilion und das Bauunternehmen S&V Bau.
Flexibilität für das Energiesystem
Mit dem Speicher will ESWE BioEnergie zusätzliche Flexibilität für das Energiesystem schaffen. Die Anlage könne Strom aufnehmen, wenn dieser verfügbar ist, und ihn bei Bedarf wieder abgeben. „Speicher wie dieser schaffen Flexibilität“, erklärt Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers ESWE Versorgung. Damit leiste das Projekt einen Beitrag zu einem stabilen und zukunftsfähigen Energiesystem.
Als Standort nutzt ESWE BioEnergie ein bestehendes Energieerzeugungsgelände. In direkter Nachbarschaft befinden sich das Wiesbadener Biomasseheizkraftwerk und das Müllheizkraftwerk. Dadurch könne vorhandene Infrastruktur genutzt und die Erzeugung von Strom und Wärme mit der Stromspeicherung verbunden werden, erläutert das Unternehmen.
Beitrag zur Versorgungssicherheit
Auch Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sieht in dem Projekt einen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Die Energiewende müsse nicht nur mehr erneuerbare Energie hervorbringen, sondern zugleich eine sichere und verlässliche Versorgung gewährleisten, sagte er beim Spatenstich. ESWE BioEnergie geht davon aus, dass langfristig weitere Speicher- und Flexibilitätslösungen erforderlich sein werden. Der neue Batteriespeicher könne laut Höhler deshalb auch Impulse für weitere Projekte geben.
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