Montag, 14. September 2026

Berliner StadtwerkeWindprojekt von JUWI übernommen

[14.09.2026] Die Berliner Stadtwerke erweitern ihre Windenergie-Erzeugung in Brandenburg. Zwei neue Anlagen bei Eisenhüttenstadt sollen ab 2027 jährlich rund 40 Gigawattstunden Strom erzeugen.
Mehrere Windenergieanlagen stehen im dichten Nebel. Im Vordergrund hebt ein großer Kran Bauteile für die Montage einer Windenergieanlage an.

Windpark der Berliner Stadtwerke: Mit der Übernahme eines weiteren Projekts steigt die Erzeugungsleistung auf fast 180 Megawatt.

(Bildquelle: Berliner Stadtwerke / B. Prizkuleit)

Die Berliner Stadtwerke haben ein von JUWI vorentwickeltes Windenergieprojekt im brandenburgischen Eisenhüttenstadt übernommen. Wie die Stadtwerke mitteilen, umfasst das Projekt zwei bereits genehmigte Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von zwölf Megawatt (MW). Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen. 

Bauarbeiten haben bereits begonnen

Die beiden Anlagen vom Typ Vestas V150 entstehen im Ortsteil Diehlo im Landkreis Oder-Spree. Sie verfügen den Angaben zufolge über eine Nabenhöhe von jeweils 169 Metern. Der erzeugte Strom soll über ein neues 110-Kilovolt-Umspannwerk in das Netz eingespeist werden. Die Bauarbeiten für das Projekt haben bereits begonnen. Nach Berechnungen der Berliner Stadtwerke sollen die beiden Windenergieanlagen zusammen jährlich rund 40 Gigawattstunden Strom erzeugen. Dies entspreche rechnerisch dem Strombedarf von mehr als 21.500 Haushalten. Zudem könnten dadurch nach Unternehmensangaben jährlich rund 13.300 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Berliner Stadtwerke übernehmen Projektgesellschaft

Für die Umsetzung hatte der Projektentwickler JUWI eine eigene Projektgesellschaft gegründet. Diese wurde zum 31. August 2026 von den Berliner Stadtwerken übernommen. Der kommunale Energieversorger will das Vorhaben nun bis zur Inbetriebnahme weiterführen. Mit den beiden neuen Anlagen steigt die eigene Erzeugungsleistung der Berliner Stadtwerke nach eigenen Angaben auf 178,5 MW. Geschäftsführer Chris Werner sieht das Projekt als Teil der Strategie, die eigene und vom Energiemarkt unabhängige Stromerzeugung weiter auszubauen. Die Windstromproduktion ergänze insbesondere die Solarstromerzeugung auf Berliner Dächern und solle dazu beitragen, Kunden langfristig stabile Preise anbieten zu können.





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