Mittwoch, 14. Oktober 2026
[14.10.2026] Baden-Württemberg muss seine Emissionen drastisch reduzieren, wenn es das bis 2040 angestrebte Ziel der Klimaneutralität bis 2040 erreichen will. Dies wird nur gelingen, wenn die dann noch verbleibenden Restemissionen durch Entnahmemaßnahmen kompensiert werden. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zeigt, dass sich diese bis zu elf Prozent durch Biomasse-Pyrolyse in Fernwärmenetzen kompensieren lassen. Gleichzeitig wird so die Wärmewende vorangetrieben.

Die Modellrechnungen auf Basis einer GIS-gestützten Flächenanalyse verweisen auf Überschneidungen von Fernwärmegebieten und dem bestehenden Biomassepotenzial.

(Bildquelle: Fraunhofer ISE)

Baden-Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Dafür müssen alle Sektoren schnell und effizient defossilisiert werden. Doch selbst, wenn die angestrebten Reduktionsziele erreicht werden, wird es im Zieljahr sektorübergreifend Restemissionen in Höhe von rund sieben bis 21 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten geben. Diese entstehen unter anderem prozessbedingt in der Industrie, etwa bei der Zementherstellung, aus der Müllverbrennung sowie durch Methan- und ... mehr...

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