Sonntag, 20. September 2026

RheinEnergie2019 mit stabilen Erlösen

[24.06.2020] RheinEnergie erzielte 2019 ein Ergebnis nach Steuern von 148 Millionen Euro. Damit haben sich die Geschäfte des Energieversorgers trotz schwierigen Marktumfeldes relativ stabil gestaltet.

Der Kölner Energieversorger und -dienstleister RheinEnergie weist laut eigenen Angaben für das Berichtsjahr 2019 trotz des wachsenden Wettbewerbsumfelds im Energiemarkt unverändert gute finanzwirtschaftliche Kennziffern auf und hat sein geplantes Jahresergebnis leicht überschritten. Es bestehe eine solide Basis für die Weiterentwicklung des Unternehmens in die Zukunft. Auch mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Wirtschaft in Deutschland rechnet RheinEnergie aufgrund entlastender positiver Effekte damit, das geplante Jahresergebnis für 2020 zu erreichen. Der Umsatz ohne Energiesteuer von RheinEnergie (Einzelabschluss) liegt laut Unternehmensangaben für 2019 bei rund 2,51 Milliarden Euro (2018: 2,38 Milliarden Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das EBITDA für das abgelaufene Geschäftsjahr, betrage 221 Millionen Euro gegenüber 235 Millionen Euro im Jahr 2018. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) liege im Berichtsjahr bei 172 Millionen Euro, gegenüber 185 Millionen Euro im Vorjahr.
Das Ergebnis vor Ertragssteuern belaufe sich für 2019 auf 158 Millionen Euro, gegenüber rund 169 Millionen Euro im Vorjahr. Das Unternehmensergebnis betrage für das Jahr 2019 rund 148 Millionen Euro. Damit liegt es rund zwölf Millionen Euro unter dem Ergebnis des Vorjahres (160 Millionen Euro). Positiv auf das Ergebnis wirkten sich laut RheinEnergie vor allem operative Verbesserungen im Geschäftsverlauf aus, dazu positive Effekte aus der Auflösung von Rückstellungen sowie weitere Einmaleffekte. Belastend habe insbesondere eine markt- und laufzeitbedingte einmalige Sonderabschreibung auf das Steinkohlekraftwerk in Rostock gewirkt. Das Investitionsvolumen ist mit 122 Millionen Euro deutlich höher als die 95 Millionen Euro im Jahr zuvor. Ausschlaggebend dafür waren laut Unternehmen Investitionen in die Infrastruktur, vor allem in die Netze. Damit betreibe die RheinEnergie nicht nur aktive Daseins- sondern auch Zukunftsvorsorge. Der Personalbestand des Unternehmens sei entsprechend den Planungen leicht zurückgegangen. Er lag im Jahresmittel 2019 bei 2.920 und damit um 52 Personen niedriger als im Jahr zuvor (jeweils ohne Auszubildende).
Für das Jahresergebnis 2020 kalkuliert die RheinEnergie ihr Risiko derzeit mit bis zu 15 Millionen Euro. Ursache dafür seien in erster Linie erhöhte Forderungsausfälle, die mit einem entsprechenden zeitlichen Versatz wirksam werden könnten, sowie etwaige Absatzminderungen, Beschaffungs- und Prozessrisiken. Trotzdem ist das Unternehmen zuversichtlich, sein geplantes Jahresergebnis für 2020 zu erreichen.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

Stadtwerke Buxtehude/enercity contracting: Wärmegesellschaft gegründet

[17.09.2026] Die Stadtwerke Buxtehude und enercity contracting wollen gemeinsam ein Wärmenetz im Nordwesten Buxtehudes entwickeln. Dafür haben die Unternehmen die Buxtehuder StadtWärme GmbH gegründet. Vorgesehen ist unter anderem der Einsatz von Großwärmepumpen. mehr...

Georg Fischer/Jaske & Wolf: Kooperation bei Wärmelösungen

[16.09.2026] Georg Fischer und Jaske & Wolf Verfahrenstechnik bündeln ihre Kompetenzen für die Transformation des Wärmesektors. Im Fokus der strategischen Partnerschaft stehen Lösungen für Wärmeerzeugung, Wärmenetze und die Sektorkopplung. mehr...

Familienfest zum 75-jährigen Bestehen von WAGO am Hauptsitz in Minden mit Mitarbeitenden und ihren Familien vor einem Bällebad.

WAGO: 75-jähriges Bestehen gefeiert

[15.09.2026] Mit einem Familienfest am Hauptsitz in Minden und Päpinghausen hat WAGO sein 75-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Tausende Mitarbeitende und ihre Familien erhielten dabei Einblicke in den Standort und die Unternehmensgeschichte. mehr...

WEMAG: Beteiligung an 360Volt

[15.09.2026] Die WEMAG beteiligt sich mit 15 Prozent am Wärmepumpenspezialisten 360Volt. Mit der Minderheitsbeteiligung will der Energieversorger sein Wärmegeschäft ausbauen und insbesondere neue Angebote für die Wohnungswirtschaft entwickeln. mehr...

Stadtwerke Wunsiedel: Erzeugung für die Region

[15.09.2026] Die Stadtwerke Wunsiedel treiben den Aufbau eines regionalen Energiemarkts voran. Über ihre Beteiligungsgesellschaft Zenergie haben sie sich an dem Plattformanbieter SEtrade beteiligt. Dessen Software soll Erzeugung, Verbrauch und Speicherung von Energie in der Region aufeinander abstimmen. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Verschmelzung zum gemeinsamen Unternehmen

[11.09.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat ihre bisherigen Unternehmen eins+null, iS Software und msu solutions zusammengeführt. Sie firmieren künftig gemeinsam als kraftwerk Software Systems. Die bisherigen Standorte in Regensburg bleiben erhalten. mehr...

Somentec: Aufbau von eigenem AI Hub

[10.09.2026] Somentec hat einen eigenen AI Hub für den Einsatz Künstlicher Intelligenz aufgebaut. Die Plattform soll interne Prozesse unterstützen und künftig auch KI-Funktionen in der Branchenlösung XAP. ermöglichen. mehr...

digitalSIGNAGE: Digitale Displays informieren Besucher

[01.09.2026] Digitale Stelen, Türschilder und Aufrufsysteme sollen auch in Kundenzentren von Stadtwerken Besucher informieren und steuern. Der Anbieter digitalSIGNAGE.de bündelt dafür sechs Lösungen in einem neuen Katalog und nennt auch Anwendungen für die Krisenkommunikation. mehr...

Iqony: Stadtwerke Schorndorf treten Projektgesellschaft bei

[28.08.2026] Die Stadtwerke Schorndorf und Iqony treiben ihr gemeinsames Wärmenetzprojekt in die nächste Phase. Nach dem Einstieg der Stadtwerke als Mitgesellschafter soll eine Biomasse-Heizzentrale künftig Kliniken, Schulen, weitere Gebäude und perspektivisch bis zu 1.200 Haushalte versorgen. mehr...

bericht

Windenergie: Richtung tragfähiger Märkte

[25.08.2026] In einem schwierigen Marktumfeld stellt sich das Unternehmen JUWI neu auf und setzt auf Effizienz und internationale Wachstumsprojekte. Dazu gehören eine neue Organisationsstruktur sowie die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle. mehr...

Hansen powercloud: Elli verlängert Vertrag für Abrechnungsplattform

[24.08.2026] Elli verlängert den Vertrag für die energiewirtschaftliche Abrechnungsplattform Hansen powercloud bis 2030. Die Plattform soll künftig auch neue Geschäftsmodelle und Vehicle-to-Grid-Anwendungen unterstützen. mehr...

MVV: Quartalszahlen veröffentlicht

[20.08.2026] MVV hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 rund 497 Millionen Euro in den Umbau des Energiesystems investiert. Gleichzeitig sinkt das operative Ergebnis deutlich. Der Mannheimer Energieversorger passt deshalb seinen Zeitplan für das Ziel #klimapositiv an. mehr...

RWE: Halbjahresergebnis veröffentlicht

[19.08.2026] RWE hat im ersten Halbjahr 2026 sein bereinigtes EBITDA um mehr als 40 Prozent auf drei Milliarden Euro gesteigert. Zugleich baut der Konzern seine Erzeugungskapazitäten weiter aus und setzt verstärkt auf Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher. mehr...

EnBW: RheinEnergie übernimmt Contracting-Geschäft

[05.08.2026] EnBW verkauft ihr bundesweites Contracting-Geschäft an RheinEnergie. Die Transaktion stärkt die Marktposition der Kölner im Energie-Contracting und zeigt zugleich, wie beide Unternehmen ihre Strategien für die Energiewende neu ausrichten. mehr...

naturstrom: Gewinnplus für das Geschäftsjahr 2025

[03.08.2026] naturstrom hat 2025 Umsatz, Gewinn und Energieabsatz gesteigert. Das Unternehmen will den finanziellen Spielraum nutzen, um flexible Stromangebote, eigene Erzeugungsanlagen und Wärmelösungen weiter auszubauen. mehr...