MVV EnergieAuf dem richtigen Weg

MVV-Chef Georg Müller bei der digitalen Bilanzpressekonferenz des Mannheimer Energieunternehmens.
(Bildquelle: MVV Energie AG)
MVV Energie setzt seit einer Dekade auf erneuerbare Energien und ist das erste Energieunternehmen in Deutschland, dessen Bemühungen um Klimaneutralität in Einklang stehen mit den Pariser Klimazielen. Das sagte MVV-Chef Georg Müller auf der digital stattfindenden Bilanzpressekonferenz des Mannheimer Unternehmen am gestrigen Dienstag (14. Dezember 2021). Auch sonst konnte Müller den Journalistinnen und Journalisten Positives berichten: Im Geschäftsjahr 2021 hat MVV das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erreicht. Nach Angaben von Müller stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Adjusted EBIT) erhöhte sich um fast 20 Prozent auf 278 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis (Adjusted EBT) lag bei 234 Millionen Euro (plus 53 Millionen Euro). Der bereinigte Jahresüberschuss verbesserte sich um 46 Millionen Euro und belief sich für das Berichtsjahr auf 150 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug 2,28 Euro.
Müller sagte bei der Pressekonferenz: „Mit unserem integrierten und auf Klimaschutz ausgerichteten Geschäftsmodell sind wir auf dem richtigen Weg.“ Mit Blick auf die Energiewende betonte der MVV-Chef: „Wir handeln seit langem, nun werden wir die Schlagzahl nochmals erhöhen.“ MVV Energie und die Tochterunternehmen juwi und Windwärts hätten im abgelaufenen Geschäftsjahr Erneuerbare-Energien-Projekte mit einer Leistung von 610 Megawatt fertiggestellt. Die Kapazität der Stromerzeugung aus Erneuerbaren liege bei MVV derzeit bei 564 Megawatt. MVV investiere weiter in die Erzeugungskapazität, ein erster Freiflächen-Solarpark sei in Betrieb gegangen, ein weiterer im Bau. In der Uckermark entstehe eine Hybrid-Anlage bestehend aus Windrädern und Energiespeicher, die vom Tochterunternehmen juwi gebaut werde. Nach den Worten von Müller ist MVV Energie zudem Vorreiter bei der Wärmewende. Das eigene Fernwärmenetz soll bis 2030 vollständig aus erneuerbaren Quellen gespeist werden, das Unternehmen selbst soll bis 2040 klimaneutral werden.
Für das Geschäftsjahr 2022 rechnet MVV damit, das Ergebnis von 2021 noch einmal übertreffen zu können. Seine Investitionen will das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich steigern. Angesichts des Ergebnisanstiegs im Geschäftsjahr 2021 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine erhöhte Dividende von 1,05 Euro je Aktie vor, was einer Anhebung um 10 Cent je Aktie entspricht.
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