Kongress Klimaneutrale KommunenAustausch zu kommunaler Energiewende
Am 24. und 25. März 2022 findet der Kongress Klimaneutrale Kommunen statt. Wie die Veranstalter mitteilen, steht der Kongress ganz im Zeichen der praktischen Umsetzung und Beschleunigung der Energiewende, die durch Erfahrungsaustausch aus dem kommunalen Alltag und die Vernetzung aller wichtigen Akteure gefördert werden sollen. In Praxisforen tauschten sich Referentinnen und Referenten sowie Teilnehmende interaktiv und auf Augenhöhe aus, um Tipps und Kontakte für die eigenen Projekte mitnehmen zu können.
„Die Kommunen nehmen beim Klimaschutz eine ganz entscheidende Rolle ein. Sei es die kommunale Wärmeplanung, der vorgeschriebene Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Parkplätzen wie auch Gebäuden oder die energetische Modernisierung kommunaler Liegenschaften“, so die Schirmherrin Thekla Walker (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Bei allen Herausforderungen, die sich den Kommunen beim Klimaschutz stellen, nehme der gegenseitige Austausch von Erfahrungen und Informationen einen zentralen Stellenwert ein, so Walker.
Virulente Themen
Angaben der Veranstalter zufolge widmet sich der Kongress den Themen, die in der täglichen Praxis kommunaler Akteure einen immer größeren Stellenwert einnehmen: Neben dem kommunalen Wohnungsbau und der Anpassung an Klimawandelfolgen seien das Wärmeplanung, nachhaltige Mobilität und Beispiele für Sektorenkopplung.
Der Kongress fördere mit seinem besonderen Programmkonzept den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander: Zwischen dem Eröffnungs- und dem Abschlussplenum mit Keynote-Vorträgen fächere sich das Programm in zahlreiche parallele Praxisforen zu Schwerpunktthemen der kommunalen Energiewende auf.
„Der Kongress Klimaneutrale Kommunen überzeugt mit kurzen Vorträgen und anschließenden Gruppendiskussionen. So stellen wir sicher, dass Kommunen, Wirtschaft und Forschung ihr Wissen austauschen“, so der diesjährige fachliche Leiter des Kongresses, Damian Wimmer von der Energieagentur Regio Freiburg. Laut Veranstalter führen die Referierenden jeweils mit maximal 10-minütigen Impulsvorträgen in ihr Thema ein und stehen dann rund eine Stunde in offenen Gruppendiskussionen für den Erfahrungsaustausch zur Verfügung.
Einzigartiges Kongressformat
Auf der digitalen Event-Plattform Hopin könnten die Teilnehmenden das einzigartige Kongressformat und den praktischen, informellen Austausch fast so erleben wie vor Ort. Die Veranstalter integrierten hierfür verschiedene Networking-Tools, die Möglichkeit zu Chats und Video-Calls, eine interaktive Fachausstellung, ein Aussteller-Hopping und natürlich virtuelle Gruppendiskussionen in die Plattform.
Die Teilnehmenden bräuchten nur eine Webcam und ein Mikrofon an ihrem Endgerät, um live mit den Referentinnen und Referenten zu diskutieren, so wie sie es von der Präsenzveranstaltung kennen. Auf diese Weise könnten die Teilnehmenden neue Ideen, praktische Tipps und Inspiration für ihre eigenen Projekte mitnehmen.
Der Online-Kongress werde von der Architektenkammer Baden-Württemberg mit fünf Unterrichtsstunden und von der Ingenieurkammer Baden-Württemberg mit vier Fortbildungspunkten angerechnet. Die Deutsche Energie-Agentur vergebe für die Kongressteilnahme für die Energieeffizienz-Expertenliste sechs Unterrichtseinheiten für Wohngebäude, sechs Unterrichtseinheiten für Nichtwohngebäude und sechs Unterrichtseinheiten für Energieaudit DIN 16247 (BAFA).
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