Bad BentheimDächer bergen solares Potenzial

Bad Bentheim: Welche Dächer können für Solaranlagen genutzt werden?
Die Eignung und das solar nutzbare Potenzial von Dach- und Freiflächen in der niedersächsischen Stadt Bad Bentheim haben RWE Deutschland und die Firma IP SYSCON Ende 2011 im Rahmen einer Solarpotenzialanalyse berechnet. Die Analyse visualisiert das Strompotenzial lagegenau und ermöglicht somit eine vorausschauende Netzplanung zur langfristigen Sicherstellung einer effizienten und zuverlässigen Energieversorgung – und damit auch eine nachhaltige Investitionsplanung für den Netzbetreiber. Auf welchem Dach sind welche Strompotenziale in welcher Größenordnung zu erwarten? Wie kann der Netzausbau daran angepasst werden? Wie können Lastspitzen berechnet und in der Netzplanung berücksichtigt werden? Über eine Solarpotenzialanalyse können diese und weitere Fragen beantwortet werden.
Website informiert Hausbesitzer
Bad Bentheim verfügt bei einer Fläche von 100 Quadratkilometern und rund 15.500 Einwohnern über etwa 13.000 Gebäude. Aktuell sind knapp 13 MW an Photovoltaikleistung installiert. Die Solarpotenzialanalyse ergab ein weiteres Potenzial auf allen Dachflächen von 130 MW. Hauseigentümer werden jetzt über eine Website, welche die Solarpotenziale aller Dachflächen in der Stadt präsentiert, informiert und für die solare Nutzung sensibilisiert. Darüber hinaus wurden die Ergebnisdaten hinsichtlich des Netzausbaus weiter ausgewertet.
Die Solarpotenzialanalyse wurde über ein genaues Abbild der Dachflächen mit Aufbauten wie Schornsteinen und Gauben erstellt und die Dachneigung und -ausrichtung errechnet. Detaillierte Einstrahlungsanalysen, welche den Sonnenstand über den Tages- und Jahreslauf berücksichtigen, liefern genaue Einstrahlungswerte für jede Dachteilfläche. Auf dieser Grundlage werden die Potenzialwerte in Form von Stromertrag, CO2-Einsparsumme und KW-Leistung berechnet und eine Eignungsklasse vergeben. Für die Netzplanung sind die großen, sehr gut geeigneten Dachflächen mit mehr als 30 KW an Leistungspotenzial interessant. Eine entsprechende Auswahl zeigt lagegenau, wo in Bad Bentheim zukünftig ein hoher Anteil dezentralen Stroms über Photovoltaikanlagen produziert werden kann. Eine weitere Verschneidung der Daten des aktuellen Stromnetzes mit den möglichen zukünftigen Einspeisepunkten liefert Informationen für einen zu erwartenden Netzausbau.
Auswirkungen der Dachneigung
Einspeisespitzen in der Stromproduktion und Spitzenlasten beim Strombedarf müssen gesondert betrachtet und prognostiziert werden. Erneuerbare Energien, insbesondere die solare Energiegewinnung, stellen hier eine Herausforderung dar, weil sie saisonal produzieren. Für die Berechnung der Einspeisespitze in der solaren Stromproduktion auf Dachflächen müssen die Dachausrichtung und -neigung näher betrachtet werden. Diese geben Auskunft, zu welcher Tageszeit die Einspeisespitze der einzelnen Anlagen zu erwarten ist. Eine Darstellung der solaren Einstrahlung an einem Tag im Monat Juni auf einer um 35 Grad geneigten Dachfläche mit variierenden Dachausrichtungen zeigt die Lastspitzen auf. Die Spitzen der sehr gut geeigneten Dachflächen in Bad Bentheim verfügen über Ausrichtungen im Bereich von ± 25 Grad Abweichung von Süd. Der größte Anteil sind Flachdächer. Die Lastspitzen dieser Dachflächen werden im Juni zwischen 11 und 13 Uhr erreicht. Ein rein nach Osten oder Westen ausgerichtetes Dach erreicht dagegen deutlich früher beziehungsweise deutlich später, etwa gegen 10 beziehungsweise 14:30 Uhr die Tageslastspitze. Auch die Dachneigung hat Auswirkungen auf die erreichten Lastspitzen. Auf Flachdächern kann durch Aufständerung und leichte Abweichungen in der Modulausrichtung und -neigung darauf Einfluss genommen werden.
cortility: KI automatisiert Standardanliegen
[03.09.2026] cortility und Pipeforce wollen Künstliche Intelligenz stärker für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanliegen bei Energieversorgern einsetzen. Standardvorgänge wie Zählerstandsmeldungen, Umzüge oder Abschlagsfragen sollen sich damit weitgehend ohne manuelle Eingriffe verarbeiten lassen. mehr...
E-Rechnung: Versandpflicht wird ausgeweitet
[26.08.2026] Für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Umsatz verschärfen sich zum Jahreswechsel die Vorgaben für elektronische Rechnungen. Ab Januar 2027 müssen sie E-Rechnungen nach der europäischen Norm EN 16931 versenden. Ein Jahr später gilt die Vorgabe für alle Unternehmen. mehr...
KRITIS-Schutz: Resilienz ist Pflicht
[18.08.2026] Mit dem KRITIS-Dachgesetz sind Städte und Gemeinden unter Zugzwang: Bis Mai 2027 müssen Schutzkonzepte stehen. Doch zwischen gesetzlicher Pflicht und gelebter Resilienz klafft häufig noch eine gefährliche Lücke. mehr...
Maingau: Portfoliomanagement in der Cloud
[14.08.2026] Maingau hat sein Portfolio-Management auf eine Cloud-Lösung von Kisters umgestellt. Damit will der Energieversorger Handelsprozesse stärker automatisieren und weitere Funktionen in die Systemlandschaft integrieren. mehr...
Kundenservice: Vom Antrag zur Lösung
[13.08.2026] Stadtwerke können ihre Kundenservices mit durchgängigen End-to-End-Prozessen effizienter gestalten. Standardisierte Abläufe, intelligentes Routing und KI sollen Bearbeitungszeiten verkürzen und Mitarbeitende entlasten – entscheidend bleibt dabei die Verbindung von Technik, Daten und Menschen. mehr...
kraftwerk Software Gruppe: Joules erhält KI-Funktionen
[13.08.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat die Software Joules erweitert. Das aktuelle Release bringt KI-gestützte Funktionen für verschiedene Arbeitsabläufe sowie ein neu aufgebautes Kunden-, Lead- und Servicemanagement. mehr...
IT-Infrastruktur: Vollumfassende Integration
[11.08.2026] Neue digitale Angebote und gesetzliche Anforderungen überfordern die IT-Landschaften der Stadtwerke zunehmend. Insbesondere bei systemübergreifenden Prozessen reichen punktuelle Integrationen nicht mehr aus. Gefragt sind vielmehr durchgängige Prozessketten, die verteilte Anwendungen zuverlässig verbinden. mehr...
cortility: EDM-Kooperation mit endica
[11.08.2026] Das Unternehmen cortility überträgt die bislang von endica eingesetzten Lösungen für das Energiedatenmanagement auf SAP S/4HANA Utilities. Damit soll das Energiedatenmanagement für Strom und Gas auch in der neuen Systemlandschaft von endica verfügbar sein. mehr...
Kraftwerk Software Gruppe: Neue KI-gestützte Wissensplattform vorgestellt
[24.07.2026] Die Kraftwerk Software Gruppe hat mit der Lösung kraftwerk.Knowledge eine KI-gestützte Wissensplattform für Versorgungsunternehmen vorgestellt. Sie soll Stadtwerke bei der Dokumentation, der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und der schnellen Suche nach Fachinformationen unterstützen. mehr...
Civitas Connect: Offene digitale Basisinfrastrukturen
[20.07.2026] Ein offener Brief fordert, bestehende offene Daten- und Integrationsplattformen stärker in die föderalen Digitalstrukturen einzubinden. Laut Initiator Civitas Connect richtet sich die Initiative an Bund, Länder und weitere zuständige Gremien. Kommunen, öffentliche Unternehmen und andere Organisationen können sich der Erklärung bis Ende September anschließen. mehr...
cortility: SAP-Umstellung bleibt eine Herausforderung
[17.07.2026] Mit dem Ende des Supports für SAP R/3 Ende 2027 wächst der Zeitdruck für Energieversorger. Nach Einschätzung des IT-Dienstleisters cortility werden jedoch zahlreiche Unternehmen den Termin nicht einhalten können. mehr...
enercity: Test für KI-Energie-Assistenten
[16.07.2026] enercity hat die Testphase eines KI-Energie-Assistenten gestartet, der Kundinnen und Kunden die Verwaltung ihres Energievertrags direkt über ChatGPT ermöglichen soll. Nach Angaben des Unternehmens können unter anderem Vertragsdaten eingesehen, Rechnungen abgefragt und Zählerstände übermittelt werden. mehr...
Stadtwerke Baden-Baden: Neue GIS-Plattform für alle Versorgungssparten
[10.07.2026] Die Stadtwerke Baden-Baden stellen ihre Geoinformations- und Netzsysteme schrittweise auf eine neue webbasierte Plattform um. Nach Angaben von VertiGIS soll damit eine integrierte Arbeitsumgebung für die Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme entstehen. mehr...
Mahnwesen: Lücke im SAP-System
[09.07.2026] Stadtwerke, die SAP im Mahnwesen einsetzen, müssen Mahngebühren manuell verbuchen. Das kostet wertvolle Arbeitszeit und birgt die Gefahr von Fehlbuchungen und Compliance-Risiken. Eine SAP-basierte Erweiterung automatisiert den Prozess und beseitigt diese Schwachstelle. mehr...
cortility: Einfacher Lieferantenwechsel
[08.07.2026] Der IT-Dienstleister cortility hat eine Software vorgestellt, die Energieversorger beim seit 2025 geltenden 24-Stunden-Lieferantenwechsel unterstützen soll. mehr...









