Dienstag, 3. März 2026

denaDatenaustausch beim Redispatch

[26.04.2024] Das Future Energy Lab der dena entwickelt gemeinsam mit Partnern den ersten deutschen Energiedatenraum. Ziel ist es, Sektorkopplung und Dekarbonisierung durch sicheren Datenaustausch voranzutreiben.
Das Future Energy Lab hat ein Pilotprojekt zur Etablierung von Datenräumen in der Energiewirtschaft durchgeführt.

Das Future Energy Lab hat ein Pilotprojekt zur Etablierung von Datenräumen in der Energiewirtschaft durchgeführt.

(Bildquelle: 123rf.com)

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern hat das Future Energy Lab der Deutschen Energie-Agentur (dena) ein Pilotprojekt zur Etablierung von Datenräumen in der Energiewirtschaft durchgeführt. Unter dem Namen „dena-ENDA“ wurde ein Energiedatenraum geschaffen, der den interoperablen Datenaustausch im Rahmen von Redispatch 3.0 ermöglicht.
Die jetzt veröffentlichte Studie „Grundlagen und Bedeutung von Datenräumen für die Energiewirtschaft“ zeigt laut dena, dass ein sicherer digitaler Datenaustausch entscheidend für die notwendige Sektorkopplung auf dem Weg zur Dekarbonisierung ist. „Mit dem Projekt setzen wir unseren Weg konsequent fort, die digitale Transformation des Energiesystems zu unterstützen“, betont Philipp Richard, Leiter Digitale Technologien bei der dena.
Das Pilotprojekt, das eine Gaia-X- und IDSA-konforme Referenzarchitektur entwickelt hat, zeigt, wie Energiedaten sicher ausgetauscht werden können. In Zusammenarbeit mit der Netzgesellschaft Niederrhein und PSInsight wurden Echtzeitdaten bereitgestellt, die nun in weitere Datenökosystem-Projekte einfließen.
Der Bericht enthält auch Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft, die die Digitalisierung der Energieinfrastruktur und die Klärung der Data Governance in den Mittelpunkt stellen. „Als Future Energy Lab stehen wir gerne für einen Erfahrungsaustausch zur Verfügung und zeigen, dass es geht“, so Richard abschließend.





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