cortilityZusatzmodule an SAP S/4HANA angepasst
Im Zuge der Umstellung auf SAP S/4HANA hat der SAP-Spezialist cortility bestehende Anwendungen angepasst. Wie das Unternehmen mitteilt, sollten diese nicht nur lauffähig sein, sondern auch die Stärken der neuen Plattform nutzen. Für Implementierungen im Bereich SAP S/4HANA Utilities steht eine wachsende Produktpalette bereit.
„Wir bieten bereits Zusatzmodule für dynamische Tarife, den elektronischen Kontoauszug, Netzentgelte in der Lieferantenrechnung und das Reporting an das Hauptzollamt an. Zudem gibt es eine Vielzahl weiterer effizienter Ergänzungen, beispielsweise in den Bereichen Abrechnung, Rechnungsprüfung oder Prozessmonitoring. Weitere Add-ons stehen an: Wir versuchen immer, einen Schritt voraus zu sein“, sagt Holger Geiger, Geschäftsführer von cortility.
Dynamische Tarife
Seit 2025 sind Stromversorger dazu verpflichtet, dynamische Tarife anzubieten. Das Ziel besteht darin, den Kunden bei hoher Stromverfügbarkeit günstigere Preise zu ermöglichen. Der Preis orientiert sich dabei laut Unternehmen entweder an den Börsenpreisen oder an Temperaturdaten. Diese Werte werden in das SAP-Modul IS-U EDM übernommen. IS-U steht für „Industry Solution Utilities” und EDM für „Energiedatenmanagement”. Daraus wird ein Preisprofil berechnet. Laut cortility lässt sich die Lösung ohne größere Anpassungen in SAP S/4HANA integrieren.
Weitere Module
Mit dem Modul „ELKO“ für den elektronischen Kontoauszug möchte das Unternehmen die automatische Verarbeitung vereinfachen. ELKO ist mit SAP S/4HANA kompatibel und berücksichtigt laut Cortility die Besonderheiten der Energiewirtschaft. Zudem können Netzentgelte aus Rechnungen von Verteilnetzbetreibern in Lieferantenrechnungen übernommen werden. Grundlage sind überarbeitete Lösungen aus der Vorgängerversion ECC (ERP Central Component). Auch die Lösung zur Strom- und Energiesteueranmeldung an das Hauptzollamt wurde an die neue SAP-Generation angepasst.
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