E-world 2016Energieversorgung der Zukunft

Die E-world energy & water präsentiert Konzepte und Wege in die Energiewelt von morgen.
(Bildquelle: con|energy agentur)
Februar ist E-world-Zeit. Vom 16. bis zum 18. Februar 2016 laden die Veranstalter conenergy agentur und die Messe Essen in gewohnter Location zur 16. Auflage der E-world energy & water ein. Dann heißt es wieder drei Tage lang: Informationen austauschen, Kontakte pflegen und knüpfen, sich vernetzen. Im Mittelpunkt der E-world 2016 stehen dabei innovative Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft. Internationale Aussteller werden Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Erzeugung, Effizienz, Handel, Transport, Speicherung, Smart Energy und grüne Technologien präsentieren. Schon im Vorfeld hat sich abgezeichnet, dass die Bereiche Speicher, dezentrale Anlagen und Energiedienstleistungen größer werden, teilen die Veranstalter mit. Dabei wächst die europäische Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft seit ihrer Premiere im Jahr 2001 auch im Ganzen. So konnten die Organisatoren ein Jahr zuvor eine Rekordbeteiligung von 640 Ausstellern aus 25 Nationen und 24.000 Fachbesuchern aus 80 Ländern verbuchen. Ein Gros der internationalen Teilnehmer sei aus Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Tschechien und China angereist. Die Verantwortlichen geben außerdem an, dass 75 Prozent der Besucher an Einkäufen und Beschaffungen in ihrem Unternehmen beteiligt sind.
Smart Energy als Top-Thema
Auch in diesem Jahr wird Smart Energy eines der Top-Themen der E-world sein. So hat sich die Anzahl der Unternehmen in diesem Ausstellungsbereich laut den Gastgebern in den vergangenen drei Jahren vervierfacht. Knapp ein Fünftel aller Aussteller werden sich 2016 in diesem Bereich präsentieren. Wie die Organisatoren mitteilen, handelt es sich bei der Smart-Energy-Ausstellung der E-world um den bestbesuchten Branchentreff für intelligente und effiziente Energielösungen in Deutschland. Neben intelligent steuerbaren Netzen, Zählern und Gebäudetechnik werden die effektive Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichersystemen und Verbrauchern eine wesentliche Rolle spielen. Der Smart Meter Roll-out und das geplante Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende stehen ebenfalls auf der Agenda. Da im Smart-Energy-Umfeld Apps zur mobilen Messdatenerfassung, zum Kommunikationsmonitoring oder für Wartungsaufträge zunehmend an Bedeutung gewonnen haben, wird auf der E-world 2016 erstmals die Auszeichnung Energy App of the year verliehen. Der Preis soll besonders kundenfreundliche Lösungen der Energiebranche würdigen. Begleitet wird der Themenbereich Smart Energy von zwei Fachforen. Im Rahmen dieser werden 40 Fachvorträge und neun Podiumsdiskussionen mit 38 Diskutanten geboten. Das politisch geprägte Energy-Transition-Forum rückt den Ausbau dezentraler Erzeugungseinheiten, den Aufbau virtueller Kraftwerke, Anwendungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Energiespeicher, die Stadt der Zukunft (Smart City) und das Thema Energieeffizienz in den Fokus. Im Brennpunkt des Smart-Tech-Forums stehen Smart Grids und Smart-Metering-Systeme sowie der Schutz von Energie- und Kundendaten, das Thema Energie 2.0, IT-Sicherheit und Big Data.
Fachkongress begleitet Ausstellung
Begleitet wird die Ausstellung von einem dreitägigen Fachkongress. Dieser widmet sich der Zukunft des Energiemarktes, den aktuellen Herausforderungen für die Energiewirtschaft, den neuesten Entwicklungen in Vertrieb und Handel sowie aktuellen Gesetzen und Rechtsfragen. Den Auftakt macht wie gehabt das Führungstreffen Energie am Vortag (15. Februar) der E-world. Markus Balser, Wirtschaftsredakteur bei der Süddeutschen Zeitung, wird durch die beiden Leitthemen „Die Energiewende in der Erneuerung“ und „Die Zukunft der Energiewirtschaft“ in Deutschland und Europa führen. Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, und Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender von Mainova, werden gemeinsam darüber diskutieren, wo die deutsche Energiewende hinsteuert. Das weitere Kongressprogramm greift unter anderem aktuelle Trends und Innovationen aus den Bereichen smarte Energie, Energiedienstleistungen, Energieeffizienz und neue Geschäftsmodelle auf.
Programm für Vertreter aus Kommunen
Die Session Stadtwerke, Geschäftsfelderweiterungen und Zusammenarbeit mit Kommunen adressiert vor allem Vertreter der Kommunalwirtschaft. Im Brennpunkt stehen die Ausweitung von Geschäftsaktivitäten in der Region, Kooperationen mit Kommunen, Netzübernahmen, die Projektentwicklung von Windkraftanlagen, Lösungen im Bereich Kraft-Wärme-Kopplung und Contracting sowie die Ausweitung von Vertriebsgebieten. Geschäftsführer von Stadtwerken und weitere Fachexperten werden über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung solcher Projekte in der Region und in Zusammenarbeit mit anderen Kommunen berichten. Auf dem Tag der Kommunen erwartet die städtischen Vertreter ein umfassendes Programm unter dem Leitthema Klimaschutz und Effizienzprojekte in Kommunen finanzieren. Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), wird in das Thema kommunaler Klimaschutz einführen. Veranstalter sind das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und das deutschlandweit agierende Beratungsunternehmen nymoen strategieberatung.
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