ASEWErweiterung des Netzwerks

Erneuerbare Energien sind trotz viel Gegenwind weiterhin gefragt.
(Bildquelle: ASEW/ChatGPT)
Mehr kommunale Versorger vertrauen ihre Ökostromangebote der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) an. Wie die Arbeitsgemeinschaft mitteilt, versorgen die Stadtwerke Oberursel seit dem 1. Januar 2025 alle Haushalts- und Kleingewerbekunden ausschließlich mit Strom, der das ok‑power‑plus‑Label trägt. Das Siegel verlangt, dass mindestens ein Drittel der gelieferten Energie aus neu errichteten Anlagen stammt und der gesamte Strommix nachweislich aus erneuerbaren Quellen kommt.
Neu im Kreis der ASEW‑Partner sind außerdem die Stadtwerke Dreieich und die Blomberger Versorgungsbetriebe. Beide lassen ihre Ökostromtarife künftig nach TÜV‑Standard 1304 zertifizieren und greifen – wie inzwischen mehr als 60 Stadt- und Gemeindewerke – auf die ASEW‑Datenbank für Herkunftsnachweise zurück. Die ASEW, seit 1999 auf Ökoenergie spezialisiert, wirbt mit einfachen Prozessen, Stichprobenaudits sowie der kostenfreien Abwicklung im Herkunftsnachweisregister.
„Es freut uns sehr, dass wir den Kreis der Stadtwerke, die auf die ASEW‑Expertise in Sachen Ökoenergie zugreifen, erneut erweitern konnten“, erklärt ASEW‑Geschäftsführerin Daniela Wallikewitz. Für Kara Hoffmann, Gruppenleiterin Ökoenergie‑Produkte, ist der Schritt gerade jetzt strategisch wichtig: „Der Markt ist nach den Verwerfungen der Energiekrise wieder so umkämpft wie zuvor. Wer mit Nähe und regionaler Verantwortung punkten will, braucht ein glaubwürdiges Ökostromprodukt.“
Die ASEW sieht sich dabei nicht nur als Prüfer, sondern auch als Partner bei der Produktgestaltung. „Egal welche Leistung Stadtwerke suchen, sie werden von der Idee bis zur Umsetzung eng begleitet“, betont Christian Esseling, stellvertretender Abteilungsleiter Energievertrieb. Die wachsende Zahl zertifizierter Stadtwerke liefere zusätzliche Erfahrungswerte, die in jeden neuen Zertifizierungsprozess einflössen – und soll so den Einstieg für weitere kommunale Versorger erleichtern.
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