Montag, 16. Februar 2026

MainovaGeschäfte auf gutem Niveau

[01.10.2021] Mainova hat das Geschäftsergebnis für das erste Halbjahr 2021 veröffentlicht. Demnach stieg das bereinigte Ergebnis (EBT) auf 87,2 Millionen Euro.
Erwartet für das Gesamtjahr 2021 Belastungen durch die COVID-19-Pandemie im niedrigen zweistelligen Millionenbereich:  Constantin H. Alsheimer

Erwartet für das Gesamtjahr 2021 Belastungen durch die COVID-19-Pandemie im niedrigen zweistelligen Millionenbereich: Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova.

(Bildquelle: Mainova)

Mainova weist ein bereinigtes Halbjahresergebnis (EBT) von 87,2 Millionen Euro nach den ersten sechs Monaten 2021 auf. Es liegt 18,6 Millionen Euro über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Das teilt das Unternehmen mit. „Dies ist vor allem auf eine kühlere Witterung im ersten Halbjahr sowie auf gute Ergebnisse bei unseren Beteiligungen zurückzuführen. Für das Gesamtjahr erwarten wir jedoch unter anderem Belastungen durch die COVID-19-Pandemie im niedrigen zweistelligen Millionenbereich“, erklärt Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova. Das Ergebnis in der Stromversorgung sank auf -0,3 Millionen Euro (-3,3 Millionen Euro im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020) insbesondere aufgrund des Personalaufbaus für den in den kommenden Jahren geplanten Netzausbau. In der Gasversorgung stieg das Ergebnis leicht auf 36,8 Millionen Euro (+2,3 Millionen Euro) vor allem wegen der kühleren Witterung. Gegenläufig wirkten sich Mengenrückgänge aufgrund der COVID-19-Pandemie sowie die angespannte Situation auf den Beschaffungsmärkten aus.
Das Ergebnis im Segment Erzeugung und Fernwärme stieg auf 24,9 Millionen Euro (+8,4 Millionen Euro) im Wesentlichen aufgrund der kühleren Witterung. Darüber hinaus wirkte sich die Stromvermarktung positiv aus. Das Ergebnis im Segment erneuerbare Energien/ Energiedienstleistungen sank leicht auf 6,1 Millionen Euro (-0,2 Millionen Euro). Rückgänge bei den erneuerbaren Energien aufgrund des schwachen Windaufkommens wurden unter anderem durch das positive Contracting-Geschäft kompensiert. „Mainova baut in den kommenden Jahren die regionale Infrastruktur massiv aus. Im ersten Halbjahr 2021 lag der Schwerpunkt unserer Gesamtinvestitionen von 54,7 Millionen Euro auf dem Ausbau des Stromnetzes sowie neuer Gas- und Fernwärmeanschlüsse. Des Weiteren investierte Mainova in Fondsbeteiligungen zur Erschließung neuer Geschäftsfelder und innovativer Lösungen für unsere Kunden“, sagt Alsheimer. Für eine umweltschonende und sichere Versorgung investiert Mainova bis 2025 über 1,5 Miiliarden Euro in Netze, Erzeugung und IT-Infrastruktur. Mainova bestätigt die bisherige Prognose. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet der Vorstand ein bereinigtes EBT, das deutlich unter dem von Sondereffekten geprägten Vorjahr 2020 liegt.



Stichwörter: Unternehmen, Mainova, Corona


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