BundGrünbuch Energieeffizienz vorgestellt
Zum Grünbuch Energieeffizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist jetzt die öffentliche Konsultation gestartet. Das Grünbuch formuliert Leitfragen und Thesen zu zentralen Herausforderungen und Handlungsansätze für die langfristige Senkung des Energieverbrauchs. Am Ende des Konsultationsprozesses soll nach Angaben des BMWi die Formulierung einer mittel- bis langfristig ausgerichteten Strategie zur Verringerung des Energieverbrauchs in Deutschland stehen. Die im Grünbuch aufgeführten Leitfragen und Thesen sollen dazu dienen, den Dialog auf die wichtigsten Aspekte in den fünf Handlungsfeldern Efficiency First, Weiterentwicklung des Instrumentariums, Europäische Energieeffizienzpolitik, Sektorkopplung und Digitalisierung zu fokussieren. Dazu Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: „Um die Energiewende bis 2050 zu schaffen, müssen wir auch zukünftig sämtliche Chancen für mehr Energieeffizienz konsequent nutzen. Energie, die wir einsparen, müssen wir nicht erzeugen, speichern, transportieren und bezahlen. Deswegen stellt das Grünbuch Energieeffizienz die zentrale Frage, wie wir dauerhaft Wohlstand mehren und den hierfür erforderlichen Energieverbrauch senken können.“ Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßt das Vorgehen. Es sei gut, dass mit dem Grünbuch ein Dialogprozess gestartet werde, bevor weitere Politikinstrumente geplant werden, teilt der Verband mit. Dazu Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Es ist gut, dass die Fokussierung nicht mehr ausschließlich auf dem Strommarkt liegt. Wir werden insbesondere prüfen, inwieweit Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, gerechte Kostenverteilung, Umwelt- und Klimaschutzeffekte gleichermaßen Berücksichtigung finden.“ Interessierte Bürger und andere betroffene Kreise können ihre Stellungnahmen zum Grünbuch Energieeffizienz bis Ende Oktober dieses Jahres online übermitteln, zudem wird das Grünbuch im Rahmen von Regionalveranstaltungen sowie mit den Teilnehmern der Energiewende-Plattformen Energieeffizienz und Gebäude diskutiert.
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Dresden/Leipzig: CO₂-Rechner für Kultur mit neuen Funktionen
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