Gasnetz HamburgHH-WIN für Preis nominiert

Die Trassenplanung sowie mögliche Erweiterungsstufen des Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netzes HH-WIN.
(Bildquelle: Gasnetz Hamburg)
Beim renommierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis steht in diesem Jahr der städtische Netzbetreiber Gasnetz Hamburg auf der Nominierten-Liste. In der neuen Kategorie „Energiespeicherung und -verteilung“ muss sich das Unternehmen nun in einer Endauswahl von elf Kandidaten durchsetzen, um bei der Preisverleihung am 23. November 2023 in Düsseldorf den begehrten Preis zu erhalten. Ausschlaggebend für die Nominierung waren das Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN, das Gasnetz Hamburg bis Ende 2026 im Hafen errichtet, und das ambitionierte Ziel, den eigenen Betrieb – orientiert an den Klimazielen der Stadt Hamburg – klimaneutral zu gestalten.
Die Entscheidung über die Gewinner trifft eine prominent besetzte Jury, der unter anderem die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert und Geschäftsführer Jochen Theloke von VDI Energie und Umwelt angehören. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis vergibt 2023 erstmals den Preis in unterschiedlichsten Branchen der deutschen Wirtschaft. Partner sind dabei unter anderem der DIHK und das Bundesumweltministerium.
„Bereits die Nominierung bestätigt uns bei unserer Arbeit an nachhaltigen Lösungen“, sagt der technische Geschäftsführer Michael Dammann von Gasnetz Hamburg. „Denn als regional agierendes städtisches Unternehmen wollen wir mit Projekten wie HH-WIN bundes- und EU-weit ein Vorbild geben.“ Gasnetz Hamburg dokumentiert den Stand seiner Arbeit bei Klimaschutz, ressourcenschonendem Handeln und sozialem Engagement in seinem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht.
Die Gasnetz Hamburg GmbH ist ein hundertprozentiges Unternehmen der Stadt und betreibt das Erdgasnetz in der Freien und Hansestadt Hamburg mit circa 7.900 Kilometern Länge, rund 160.000 Hausanschlüssen und fast 230.000 Netzkunden. Das Netz umfasst Hoch-, Mittel-, Niederdruck- und Hausanschlussleitungen sowie rund 600 Gasdruckregelanlagen. Die Steuerung und Überwachung des Netzes erfolgen über eine zentrale Leitstelle. Gasnetz Hamburg bereitet die Infrastruktur auf steigende Einspeisungen von grünem Gas wie Bio-Methan und Wasserstoff vor und errichtet südlich der Elbe das 60 Kilometer lange Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN. Damit kann das Gasnetz einen noch größeren Beitrag für den Klimaschutz in Hamburg leisten.
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