Montag, 3. August 2026

e-netz SüdhessenIndividuelle Baulandentwicklung

[12.05.2020] Bei der Baulandentwicklung können sich Kommunen jetzt an den Verteilnetzbetreiber e-netz Südhessen wenden. Das Tochterunternehmen der ENTEGA berät mit individuell geplanten Energie- und Infrastrukturkonzepten.
In Groß-Umstadt wurde mit Unterstützung der e-netz Südhessen im Baugebiet Umstädter Bruch eine klimafreundliche Solarsiedlung realisiert.

In Groß-Umstadt wurde mit Unterstützung der e-netz Südhessen im Baugebiet Umstädter Bruch eine klimafreundliche Solarsiedlung realisiert.

(Bildquelle: ENTEGA)

Die ENTEGA-Tochter e-netz Südhessen unterstützt Kommunen bei der Baulandentwicklung mit individuell geplanten Energie- und Infrastrukturkonzepten – bis hin zu klimaneutralen Siedlungen. „Wir haben einen modularen Baukasten mit Leistungen aus dem gesamten ENTEGA-Konzern, mit dem wir unseren kommunalen Partnern Lösungen anbieten können, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind“, sagt ENTEGA-Infrastrukturvorstand Andreas Niedermaier. Die Dienstleistung der e-netz mit der Bezeichnung „Bauland komplett“ berücksichtigt laut Unternehmen die unterschiedlichen sozialen, ökonomischen und ökologischen Anforderungen der einzelnen Kommunen in der Baulandentwicklung und der ganzheitlichen Quartiersentwicklung sowie bei der Revitalisierung ehemaliger Kasernen- und brachliegender Industrieflächen. Aus dem ENTEGA-Konzern könnten beispielsweise Leistungen von der Vertriebstochter ENTEGA Plus, von Medianet oder den Bereichen Erzeugung, Wasserversorgung oder Forschung und Entwicklung abgerufen werden.
Zu Bauland komplett gehöre ein Energiekonzept, in dem der Energiebedarf der geplanten Siedlung und das vor Ort vorhandene Potenzial an erneuerbaren Energien ermittelt werden. Darauf aufbauend könnten effiziente Lösungen für die Wärme- und Stromversorgung, intelligente Quartiersnetze mit Speicherung und moderner Messtechnik geplant werden.

Klimagerechte Vorgaben

Denkbar sei, dass für eine klimaneutrale Wärmeversorgung ein Nahwärmenetz mit zentralen Erdbohrungen für Geothermie aufgebaut wird. Klimagerechte Vorgaben für die Bauleitplanung würden etwa die Firstrichtung von Gebäudedächern festlegen, um möglichst viel Sonnenlicht einzufangen, und Flächen für zentrale Energieerzeugungsanlagen freihalten. Weiterer wichtiger Bestandteil von Bauland komplett sei der Aufbau und Betrieb einer Lade-Infrastruktur für E-Mobilität. e-netz berate die Kommunen zudem bei der Akquise von Fördermitteln für umweltfreundliches und klimaschonendes Bauen. „Bei Bauland komplett liegt die Projektentwicklung für die gesamte Baulanderschließung in einer Hand“, nennt Andreas Niedermaier einen weiteren Vorteil.
Mit dem Baulandprojekt Solarsiedlung Umstädter Bruch hat e-netz mit der Stadt Groß-Umstadt bereits neue Wege in der Baulandentwicklung beschritten, informiert ENTEGA. Die kommunale Bauleitplanung habe den Bauherren im Umstädter Bruch vorgegeben, auf den Dächern ihrer Häuser Photovoltaikanlagen zu installieren. Ein zentraler Quartierspeicher ermögliche es den Anwohnern, den von ihnen produzierten Sonnenstrom effizient zu nutzen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

naturstrom: Gewinnplus für das Geschäftsjahr 2025

[03.08.2026] naturstrom hat 2025 Umsatz, Gewinn und Energieabsatz gesteigert. Das Unternehmen will den finanziellen Spielraum nutzen, um flexible Stromangebote, eigene Erzeugungsanlagen und Wärmelösungen weiter auszubauen. mehr...

Steag Iqony Group: Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht

[31.07.2026] Die Steag Iqony Group hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht. Darin beschreibt das Unternehmen den Umbau seines Energieportfolios und nennt Fortschritte bei Fernwärme, Emissionsminderung und Nachhaltigkeitsberichterstattung. mehr...

LichtBlick: Ankündigung neuer Investitionen

[21.07.2026] LichtBlick will bis 2030 insgesamt 700 Millionen Euro in eigene Energie-Infrastruktur und E-Mobilität investieren. Mit dem Ausbau von Speichern, Erzeugungsanlagen und Schnelllade-Infrastruktur richtet der Energieversorger sein Geschäft auf integrierte Energielösungen aus. mehr...

Der gläserne „Energiewürfel“ der Stadtwerke Konstanz steht auf einem modernen Unternehmenscampus. Das kubische Gebäude mit transparenter Glasfassade wird von einem klaren, tiefblauen Himmel und strahlendem Sonnenschein überragt. Rechts befindet sich ein mehrgeschossiges Bürogebäude, links rahmen Bäume und ein Carport den Vorplatz ein. Vor dem Energiewürfel führen Wasserspiele und bepflanzte Sitzbereiche zum Eingangsbereich und unterstreichen den modernen, nachhaltigen Charakter des Standorts.

Stadtwerke Konstanz: Wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsinvestitionen

[20.07.2026] Die Stadtwerke Konstanz haben das Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben besser abgeschlossen als geplant. Trotz eines Jahresfehlbetrags nach Steuern seien Investitionen in Netze, Mobilität, Digitalisierung und Wasserversorgung fortgesetzt worden. Dazu trugen vor allem die ertragsstarken Geschäftsfelder bei. mehr...

rku․it: hsag AI Suite wird Teil von NextGen Market

[13.07.2026] rku․it nimmt die Anwendung hsag AI Suite in sein Partner-Ökosystem NextGen Market auf und erweitert damit sein Angebot für KI-gestützten Kundenservice in der Energiewirtschaft. Die Plattform soll Energieversorgern den Einsatz intelligenter Serviceprozesse erleichtern und lässt sich in unterschiedliche IT-Landschaften integrieren. mehr...

Hamburger Energienetze: Freie und Hansestadt profitiert vom Ergebnis

[10.07.2026] Die Hamburger Energienetze haben im Jahr 2025 ihre Investitionen in die Energieinfrastruktur deutlich erhöht und gleichzeitig ihre Gewinnabführung an die Stadt gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens stiegen zudem Umsatz und Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr. mehr...

Call for Applications: Förderung von hessischen Energie-Start-ups

[09.07.2026] Der hessische Energie-Akzelerator genesis startet in die dritte Runde und öffnet erneut die Bewerbung für Green-Energy-Start-ups. Bis zum 31. Juli 2026 können sich junge Unternehmen aus Hessen um Unterstützung bei Validierung, Marktzugang und Skalierung bewerben. mehr...

STAWAG: Vorstand für weitere fünf Jahre verlängert

[07.07.2026] Wilfried Ullrich bleibt für weitere fünf Jahre Vorstand von STAWAG. Der Aufsichtsrat setzt damit in einer Phase der Energie- und Wärmewende auf Kontinuität an der Unternehmensspitze. mehr...

German Brand Award: Badenova hat Auszeichnung erhalten

[06.07.2026] Der regionale Energieversorger Badenova ist beim German Brand Award 2026 doppelt ausgezeichnet worden. Prämiert wurde der neue Markenauftritt, der den Wandel des Unternehmens zur Gestalterin der Energie- und Wärmewende sichtbar machen soll. mehr...

Stadtwerke Bochum: Milliardeninvestitionen geplant

[03.07.2026] Nach einem Gewinn von über 100 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025 planen die Stadtwerke Bochum Investitionen von rund einer Milliarde Euro bis 2030 an. Schwerpunkte sind der Ausbau der Wärme- und Strominfrastruktur sowie die Digitalisierung der Energienetze. mehr...

Modernes Bürogebäude des Energieversorgers Entega mit mehreren Fahnenmasten, auf denen Entega-Flaggen wehen. Vor dem Gebäude befinden sich eine gepflegte Rasenfläche, ein Parkplatz mit Fahrrädern und Autos sowie Bäume. Der Himmel ist klar und sonnig.

Entega: Planzahlen übertroffen

[02.07.2026] Entega hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Betriebsergebnis als geplant abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben sollen in den kommenden Jahren rund 1,1 Milliarden Euro in Strom- und Wärmenetze, Glasfaser sowie die Wasserinfrastruktur in Südhessen investiert werden. mehr...

Mainova: Starkes operatives Geschäft

[02.07.2026] Mainova hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren bereinigten Konzernergebnis abgeschlossen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Investitionen von rund 2,7 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren an. mehr...

Außenansicht der RheinEnergie-Unternehmenszentrale: Das moderne, mehrgeschossige Bürogebäude mit heller Metall-Glas-Fassade trägt gut sichtbar den Schriftzug „RheinEnergie“. Im Vordergrund liegen eine gepflegte Rasenfläche und ein zylindrischer Lüftungsbau, links verläuft ein Fuß- und Radweg entlang einer Baumreihe. Der Himmel ist wolkenlos und blau.

RheinEnergie: Ergebnis gesteigert

[30.06.2026] RheinEnergie hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 275,6 Millionen Euro abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens sollen die Überschüsse vor allem Investitionen in Energie-, Wärme- und Wasserinfrastruktur sowie in den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen. mehr...

bericht

Trianel: Prognose deutlich übertroffen

[29.06.2026] Trianel hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Vorsteuerergebnis von über 46 Millionen Euro abgeschlossen und die eigene Planung nach Unternehmensangaben um fast 50 Prozent übertroffen. Zwar blieben Umsatz und Gewinn unter den außergewöhnlich hohen Vorjahreswerten, die Geschäftsführung wertet das Ergebnis jedoch als Beleg für die Stabilität des Geschäftsmodells. mehr...

evm: Gewinn mit neuen Kunden

[29.06.2026] Einen Gewinn von rund 56 Millionen Euro erzielt die Energieversorgung Mittelrhein im Geschäftsjahr 2025. Nun will der Koblenzer Versorger verstärkt in Stromnetze sowie Wind- und Solarparks investieren. mehr...