Freitag, 17. April 2026

Mitnetz StromInvestitionen in Südsachsen

[08.08.2024] Mitnetz Strom erhöht seine Investitionen im Jahr 2024, um das Stromnetz in der Region Südsachsen auszubauen und zu modernisieren. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit zu verbessern und den Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden.
Mitnetz Strom erneuert

Mitnetz Strom erneuert, erweitert und smartifiziert das Stromnetz in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen.

(Bildquelle: Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH)

Das Unternehmen Mitnetz Strom investiert in diesem Jahr insgesamt 426 Millionen Euro in die Erneuerung, Erweiterung und Smartifizierung des Stromnetzes in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen. Allein in Sachsen fließen 195 Millionen Euro, wovon die Netzregion Südsachsen maßgeblich profitiert, heißt es in einer Pressemeldung. Diese Region umfasst die Landkreise Mittelsachsen, Zwickau, einen Teil der Stadt Chemnitz sowie den Erzgebirgs- und Vogtlandkreis. Insgesamt betreibt Mitnetz Strom dort ein Netz von etwa 23.000 Kilometern Länge, einschließlich 62 Umspannwerken und 5.201 Trafostationen.
Ein wesentlicher Fokus der Investitionen liegt auf der Smartifizierung des Stromnetzes. Herkömmliche Trafostationen werden durch fernsteuerbare digitale Ortsnetztrafostationen ersetzt, die so genannten digiONS. Diese modernen Trafostationen tragen zur besseren Steuerbarkeit und Sichtbarkeit der Netzbelastungen bei, was die Integration erneuerbarer Energien und die Nachfrage durch Elektromobilität unterstützt. In diesem Jahr sollen 560 solcher digiONS in Betrieb genommen werden.
Das Umspannwerk Frankenberg, das 2013 durch Hochwasser beschädigt wurde, wird mit modernster Technik ausgerüstet. Die Bauarbeiten umfassen die Erneuerung der Außenanlagen und die Modernisierung der Technik, um die steigenden Energieanforderungen zu bewältigen. Ebenso wird die 110-Kilovolt-Hochspannungsfreileitung zwischen Herlasgrün und Markneukirchen im Vogtland bis 2026 komplett erneuert. Für den ersten Bauabschnitt werden 800.000 Euro investiert, insgesamt belaufen sich die Kosten auf etwa drei Millionen Euro.
Ein weiteres wichtiges Projekt ist der Neubau einer Hochspannungsfreileitung zwischen den Umspannwerken Herlasgrün und Crossen, der in zwei Bauabschnitten realisiert wird. Insgesamt werden 64 neue Stahlgittermasten errichtet und mehrere hundert Meter Erdkabel verlegt, um eine stabile und leistungsfähige Stromversorgung sicherzustellen.
Mitnetz Strom hat laut eigenen Auskünften die Gemeinden, Bürger, Unternehmen und Interessengruppen in den Planungsprozess eingebunden, um gemeinsam Lösungen zu finden und die Projekte erfolgreich umzusetzen.





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