Stadtwerke MüllheimStaufennaturenergie netze übernimmt Betrieb des Stromnetzes

Florian Müller (l.), Geschäftsführer der Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH, und Boris Philippeit, kaufmännischer Geschäftsführer der naturenergie netze GmbH, bei der Vertragsunterzeichnung.
(Bildquelle: naturenergie netze GmbH)
Zum 1. Januar 2026 geht der operative Betrieb des Stromverteilnetzes im baden-württembergischen Müllheim und Staufen von den Stadtwerken MüllheimStaufen auf das Unternehmen naturenergie netze über. Wie beide Partner mitteilen, soll ein Jahr später auch das Gasnetz folgen, sobald die technischen Entflechtungen abgeschlossen sind. Eigentum und Konzession verbleiben bei den Stadtwerken, naturenergie netze wird als Dienstleister tätig.
Der Entscheidung war ein umfangreiches Vergabeverfahren vorausgegangen. Zuvor hatten die Stadtwerke mehrere Jahre mit badenovaNETZE zusammengearbeitet. Mit der Neuvergabe setzen die Partner nach eigenen Angaben auf eine langfristige und verlässliche Lösung für die Energieversorgung in der Region. Der Vertrag für den Betrieb des Stromnetzes läuft bis Ende 2035, der für das Gasnetz bis Ende 2034.
„Der Zuschlag in Müllheim und Staufen ist für uns ein bedeutender Meilenstein und unterstreicht unser Engagement für starke Partnerschaften mit kommunalen Stadtwerken“, sagte Boris Philippeit, kaufmännischer Geschäftsführer von naturenergie netze. Er betonte, man habe sich im Wettbewerb gegen starke Konkurrenz durchgesetzt.
Auch die Stadtwerke MüllheimStaufen werten die Vereinbarung als strategisch wichtig. Geschäftsführer Florian Müller erklärte: „Mit naturenergie netze haben wir einen erfahrenen Partner gefunden, der den Netzbetrieb zuverlässig übernimmt und dabei unsere strategischen Ziele mitträgt. Wichtig war für uns, dass wir als kommunales Stadtwerk Eigentum und Steuerungskompetenz behalten und gleichzeitig vom Wissen eines regional etablierten Netzbetreibers profitieren.“
Bis zum Start müssen beide Seiten große Mengen an Daten übertragen, Schnittstellen aufbauen und Abläufe abstimmen. Philippeit sprach von einem ambitionierten Zeitplan, zeigte sich jedoch überzeugt, die Umsetzung gemeinsam mit den Stadtwerken erfolgreich zu bewältigen.
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