ZeppelinNotstrom für Vattenfall Wärme
Zeppelin Power Systems stattet den Berliner Kraftwerksstandort von Vattenfall Wärme Berlin mit fünf Dieselstromaggregaten der Reihe Cat 3516E mit einer Leistung von jeweils 2.600 Kilowatt aus. Wie Zeppelin mitteilt, sind die Aggregate mit Caterpillar Mittelspannungsgeneratoren auf der Spannungsebene 10,5 Kilovolt bestückt und als Containerlösung ausgeführt. Durch die Netzersatzanlage werde die Schwarzstartfähigkeit des Kraftwerks gewährleistet. Zusätzlich zur Konstruktion der Anlage übernehme Zeppelin Power Systems deren künftige Wartung. Der entsprechende Servicevertrag sei individuell auf die Bedürfnisse von Vattenfall Wärme Berlin zugeschnitten. Der Lieferumfang des Auftrags umfasse neben den fünf Cat 3516E Aggregaten, fünf superschallgedämmte Sondercontainer mit einer Länge von 15, einer Breite von drei und einer Höhe von vier Metern. „Um den Vorstellungen von Vattenfall Wärme Berlin gerecht zu werden, konstruierten wir eine individuell zugeschnittene Lösung. Aus den fünf Einzelcontainern realisierten wir einen zusammenhängenden Maschinenraum ohne Innenwände, in dem alle Komponenten optimal und bedienerfreundlich angeordnet sind“, erklärt Jörg Stöver, Sales Manager EP Invest bei Zeppelin Power Systems.
Die Container sind mit einer Brandmeldeanlage und einer CO2-Feuerlöschanlage ausgerüstet, teilt das Unternehmen mit. So könne punktgenau gelöscht werden. Dadurch bleibe die Funktionssicherheit der Anlage auch im Brandfall erhalten. Dank der Abführung des Abgases über einen fünfzügigen, frei stehenden Kamin in 42 Metern Höhe über dem Umgebungsniveau, werde die Belastung der Anwohner auf ein minimales Maß reduziert. Neben der Containeranlage für die Aggregate schließt sich längsseitig ein weiterer Container an, in dem sich die Generatormittelspannungsschaltanlage inklusive des Transformators für die Eigenstromversorgung befinden. In Berlin betreibt Vattenfall laut eigenen Angaben das größte Stadtwärmenetz Westeuropas mit rund 1,3 Millionen angeschlossenen Wohneinheiten. Über 2.000 Kilometer Trassenleitungen versorgen die angeschlossenen Immobilien mit 80 bis 135 °C heißem Wasser. Dieses werde in den Häusern in Nutzwärme für Heizung und Gebrauchswarmwasser umgewandelt. Dabei setze das Unternehmen auf einen breiten Erzeugungsmix unter anderem aus Biomasse, Abwärme, Power-to-Heat, Großwärmepumpen und Wärmespeicherung. Erdgas soll perspektivisch durch Wasserstoff und andere synthetische Gase ersetzt werden.
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