einsQuartierslösung für Chemnitzer Brühl
Der Energieversorger eins energie in sachsen hat gemeinsam mit seiner Netzgesellschaft inetz einen Energiestandort mitten in der Stadt Chemnitz errichtet. Das Quartierskonzept hatte eins gemeinsam mit der TU Dresden entwickelt, es wurde mittlerweile vom Bundesbauministerium ausgezeichnet. Zwei Kollektorfelder mit einer Gesamtfläche von 2.100 Quadratmetern versorgen die meisten Häuser, darunter auch die Universitätsbibliothek, mit erneuerbarer Fernwärme. Dazu wird das Fernwärmewasser von der Sonne auf mehr als 70 Grad Celsius aufgewärmt. Wie das Unternehmen mitteilt, wird das heiße Wasser abhängig vom Bedarf entweder in einem Wärmespeicher zwischengelagert oder dem Fernwärmenetz und somit den Brühler Gebäuden zugeführt. Das Rohrnetz arbeite mit niedrigen Temperaturen, ein neu gebauter Wärmeübertrager regle den Kreislauf. Der 1.000 Kubikmeter fassende Wärmespeicher könne rund 40 Megawattstunden solare Wärme aufnehmen. Und sollte die Sonnenkraft einmal nicht ausreichen, dann steuere das Heizkraftwerk zusätzliche Wärme bei. Kai Kaufmann, Leiter Vertrieb bei eins, sagt: „Die Energiewende im Wärmesektor kann durch solche innovative Fern- und Nahwärmesysteme funktionieren. Mit ihrer niedrigen Wärmetemperatur sind diese Projekte in der Lage, zukünftig erneuerbare Wärme aus verschiedenen Quellen aufzunehmen, zu speichern und Wärme an die Kunden zu liefern.“ Die Investitionskosten gestalten sich wie folgt: 700.000 Euro hat die Solarthermieanlage gekostet und rund zehn Millionen Euro fließen in die Wärmeversorgung inklusive Fernwärmeleitungen. Sowohl der Bund als auch das Land und die Kommune fördern das Projekt.
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[08.04.2026] Nach der Auswertung von Bürgerhinweisen liegt nun der finale Bericht zur Wärmeplanung der Stadt Leverkusen vor. Dieser benennt Einsparpotenziale sowie mögliche Ausbaugebiete für Wärmenetze. Bei Zustimmung des Rates kann die schrittweise Umsetzung beginnen. mehr...
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[07.04.2026] In Deutschland leben immer mehr Menschen in Kommunen mit einem fertigen Wärmeplan. Laut dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung waren es Ende 2025 knapp ein Drittel der Bevölkerung. Besonders weit sind einzelne Bundesländer im Süden und Norden. mehr...
Stadtwerke Görlitz: Deutsch-polnisches Projekt United Heat
[01.04.2026] In Görlitz hat der Bau eines deutsch-polnischen Fernwärmeprojekts begonnen. Das Vorhaben sieht vor, die Wärmenetze von Görlitz und Zgorzelec zu verbinden und bis 2030 klimaneutral zu machen. Die Bundesregierung unterstützt das Projekt mit rund 80 Millionen Euro. mehr...
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[30.03.2026] Deutschlands Kommunen warnen vor einem finanziellen Kollaps, der Investitionen in die Wärmewende ausbremst. Ohne grundlegende Reformen und verlässliche Förderstrukturen drohen Planung und Umsetzung vor Ort ins Stocken zu geraten. mehr...
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