MVV EnergieRückenwind durch Erneuerbare

MVV Energie profitiert vom Windkraft-Ausbau.
(Bildquelle: MVV Energie AG)
In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres von MVV Energie (Oktober bis Dezember 2017) hat das Mannheimer Unternehmen das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) von 115 auf 133 Millionen Euro und den Umsatz um vier Prozent auf über 1,1 Milliarden Euro gesteigert. Neben Umsatz und Adjusted EBIT verzeichnet MVV auch beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted EBITDA) im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein Plus. Dieser operative Gewinn stieg laut MVV von 158 auf 177 Millionen Euro.
Wie der Energiekonzern am Donnerstag (15. Februar 2018) bei der Vorlage seiner Quartalsmitteilung bekannt gab, haben insbesondere eine hohe Stromeinspeisung aus den eigenen Windkraftanlagen aufgrund des starken Windaufkommens sowie die erfolgreiche Projektentwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien zu dem positiven Ergebnis geführt. Zudem habe das Unternehmen von positiven Einmaleffekten profitiert.
MVV-Vorstandschef Georg Müller erklärte: „Auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018 konnten wir unseren Wachstumskurs fortsetzen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Herausforderungen durch die energiepolitischen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nutzen wir so die Chancen des damit verbundenen fundamentalen Wandels für unser eigenes Unternehmenswachstum.“ Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres habe MVV 104 Millionen Euro investiert und damit 79 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Neben dem bereits im Bau befindlichen neuen Gasheizkraftwerk der zur MVV-Gruppe gehörenden Stadtwerke Kiel zählten Unternehmensbeteiligungen zur Erweiterung des Dienstleistungsangebots für Industrie und Mittelstand sowie die Übernahme einer thermischen Abfallverwertungsanlage im schottischen Dundee zu den größten Einzelprojekten. Hier errichtet MVV mit einer Gesamtinvestition von 135 Millionen Euro in direkter Nachbarschaft ein neues hocheffizientes Heizkraftwerk, das 2020 in Betrieb gehen soll.
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