Donnerstag, 5. März 2026

DüsseldorfSonne und Eis

[17.02.2023] Düsseldorf geht die Energiewende sportlich an. Ab sofort betreibt sie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Eisstadions. Dies ist nur eine von vielen Maßnahmen des Sportamtes zur Erzeugung erneuerbarer Energien.
Das Eisstadion mit seiner Dachfläche von über 7.000 Quadratmetern und Platz für rund 2.000 Solarmodule besitzt beste Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage.

Das Eisstadion mit seiner Dachfläche von über 7.000 Quadratmetern und Platz für rund 2.000 Solarmodule besitzt beste Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage.

(Bildquelle: Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young)

Die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Grünwerke, Tochtergesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf, betreiben ab sofort auf dem Dach des städtischen Eisstadions eine Photovoltaikanlage. Wie die Kommune mitteilt, wird die neue Anlage in der Spitze eine Leistung von fast 750 Kilowatt peak (kWp) aufweisen und pro Jahr über 700.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen. Sie produziere damit grünen Strom für rund 200 Vier-Personen-Haushalte und spare über 280 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Das Eisstadion mit seiner Dachfläche von über 7.000 Quadratmetern und Platz für rund 2.000 Solarmodule besitze beste Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage.
Das Sportamt setze bereits seit dem Jahr 2018 bei Baumaßnahmen zu städtischen Sportgebäuden kontinuierlich Klimaschutzmaßnahmen um. Diese Maßnahmen haben vor allem die Umrüstung alter Beleuchtungsanlagen auf energiesparende LEDs in den Sporthallen des Sportamts und den Einbau einer neuen energiesparenden Trafostation im Eisstadion an der Brehmstraße beinhaltet. Durch diese Maßnahmen hätten bisher pro Jahr Stromkosten in Höhe von 55.000 Euro und rund 270 Tonnen CO2 eingespart werden können.

Weitere Projekte an Sportanlagen

Außerdem sei im Jahr 2022 auf Vereinssportanlagen das energetische Leuchtturmprojekt zur Umrüstung der Flutlichtanlagen auf LEDs gestartet. In einem ersten Schritt seien die vorhandenen Flutlichtanlagen in einer Übersichtsliste gesammelt und unter Berücksichtigung der möglichen CO2-Reduzierung mit der zu erwartenden Stromkosteneinsparung priorisiert worden. Aus dieser Priorisierung ergäben sich 19 Vorschläge zur Umrüstung auf LED, davon würden bis Ende März 2023 neun Flutlichtanlagen umgestellt. Die weiteren zehn Anlagen würden bis Ende 2025 erneuert. Durch diese Maßnahmen könnten Stromkosten in Höhe von insgesamt rund 62.000 Euro pro Jahr und circa 216 Tonnen CO2 eingespart werden.
Im Rahmen der Klimaresilienz sei auf der Bezirkssportanlage Karl-Hohmann-Straße (Benrath) die Rückwand der Stehtribüne durch das Pflanzen von zwölf Bäumen umgestaltet worden. Auf der Bezirkssportanlage Franz-Rennefeld-Weg (Lichtenbroich) seien 18 Großbäume gepflanzt worden, damit versiegelte Flächen besser beschattet werden können. Auf der Bezirkssportanlage Hans-Böckler-Straße (Golzheim/Derendorf) seien 17 Großbäume für eine Beschattung gepflanzt worden.





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