BremerhavenSpatenstich für Hydrogen Lab

Wo noch Sand geschippt wird, soll bald Wasserstoff entstehen: Spatenstich für das Hydrogen Lab Bremerhaven.
v.l.: Dr.-Ing. Sylvia Schattauer, Kommissarische Institutsleiterin Fraunhofer IWES; Dr. Claudia Schilling, Bremer Senatorin für Wissenschaft und Häfen; Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz; Professor Jan Wenske, Technischer Direktor Fraunhofer IWES
(Bildquelle: Hauke Müller/IWES)

Wo noch Sand geschippt wird, soll bald Wasserstoff entstehen: Spatenstich für das Hydrogen Lab Bremerhaven.
v.l.: Dr.-Ing. Sylvia Schattauer, Kommissarische Institutsleiterin Fraunhofer IWES; Dr. Claudia Schilling, Bremer Senatorin für Wissenschaft und Häfen; Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz; Professor Jan Wenske, Technischer Direktor Fraunhofer IWES
(Bildquelle: Hauke Müller/IWES)
Der Spatenstich für das Hydrogen Lab Bremerhaven ist gesetzt. Bei dem Lab handelt es sich um einen der Pfeiler der im Jahr 2021 vom Senat beschlossenen Wasserstoffstrategie für das Land Bremen. Betrieben wird das Elektrolyse-Testfeld vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES). Ziel ist es laut Institutsangaben, durch Windenergie grünen Wasserstoff CO2-frei zu produzieren und dabei die Integration in das Energiesystem sowie einzelne Komponenten zu testen. Der Aufbau des Testfelds wird mit 16 Millionen Euro vom Land Bremen und der Europäischen Union im Rahmen des Projekts „Wasserstoff – Grünes Gas für Bremerhaven“ gefördert. Im Sommer 2023 soll die weltweit einmalige Testinfrastruktur in Betrieb gehen. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen erklärt: „Das Hydrogen Lab Bremerhaven nimmt bei der Entwicklung Bremerhavens zu einer Testregion Wasserstoff eine maßgebliche Stellung ein und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende. Mit dem Testfeld setzen wir erstmals den Aufbau einer konkreten Wasserstoffinfrastruktur in größerem Umfang um. Sie soll der Ausgangspunkt einer lokalen Wasserstoffwirtschaft werden.“
Der Fokus der Forschungsaktivitäten am Hydrogen Lab Bremerhaven liegt laut Fraunhofer IWES auf dem Zusammenspiel von Windenergieanlagen mit der elektrolytischen Wasserstofferzeugung. Das Institut biete nach Fertigstellung eine hochinnovative Testinfrastruktur, mit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem die Interaktion zwischen einer Windenergieanlage und einem Elektrolyseur im Realmaßstab testen können. Auch die sektorenübergreifende Integration der Elektrolyse sei Teil der wissenschaftlichen Arbeit in Bremerhaven. Die ersten, vorbereitenden Baumaßnahmen haben im September 2022 begonnen und sollen zum Jahresende weitestgehend abgeschlossen sein. Die ersten Container für die Trafos und die Leitwarte sollen Anfang Dezember aufgestellt werden, im Januar 2023 folge die Anlieferung der großen Komponenten.
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