Freitag, 13. März 2026

WiesbadenStädtischer Fuhrpark unter Strom

[06.07.2018] Die Stadt Wiesbaden stellt Teile ihres Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge um und will damit nicht nur den Ausstoß von Treibhausgasen, sondern auch Kosten reduzieren. Der Bund unterstützt das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 1,3 Millionen Euro.

Mithilfe von Bundesmitteln aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ stellt die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden Teile des städtischen Fuhrparks auf Elektroantrieb um. Einen entsprechenden Förderbescheid in Höhe von 1,3 Millionen Euro nahm Wiesbadens Klimaschutz-Managerin Laura Gouverneur jetzt aus den Händen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer entgegen. Damit sollen für die Verwaltung der Stadt Wiesbaden und deren Eigenbetriebe 61 Elektrofahrzeuge und die dazugehörige Lade-Infrastruktur angeschafft werden. Die bewilligten Fahrzeuge ersetzen nach Angaben der Stadtverwaltung bis Ende 2019 vollständig die bislang eingesetzten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in gleicher Anzahl.
„Nach ersten Erfahrungen mit der Elektromobilität können wir mit diesem Vorhaben einen großen Schritt in Richtung eines nachhaltigen betrieblichen Fuhrpark-Managements der Landeshauptstadt Wiesbaden machen“, erklärte Wiesbadens Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol. Die Umstellung senke die Emissionen von Stickoxiden und Treibhausgasen des städtischen Fuhrparks erheblich. Auch betriebswirtschaftlich ist das Maßnahmenpaket nach Angaben der Stadt sinnvoll, da es zu einer Verkleinerung des städtischen Fuhrparks und entsprechend zu geringeren Kosten beitrage. Positive Effekte erwartet sich die Stadt zudem durch die geringeren Betriebskosten der Elektroautos: Nicht nur die Energiekosten lägen um mindestens die Hälfte unter denen für den Betrieb vergleichbarer Diesel oder Benziner. Auch Wartungs- und Reparaturkosten würden nach bisherigen Erfahrungen um rund ein Drittel niedriger ausfallen. Durch diese Einsparungen und die bewilligte Förderung werde die Umstellung des Fuhrparks auf E-Fahrzeuge für die Stadt Wiesbaden weitgehend kostenneutral möglich sein.





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