Donnerstag, 16. Juli 2026

Virtuelle KraftwerkeStrom aus der Cloud

[28.07.2014] Das Unternehmen Mark-E nutzt den Service von Siemens für virtuelle Kraftwerke. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt unterzeichnet.
Mark-E nutzt den Service von Siemens für virtuelle Kraftwerke.

Mark-E nutzt den Service von Siemens für virtuelle Kraftwerke.

v.l.: Dr. Rolf Helmes, Siemens-Projektleiter; Erik Höhne, Technischer Vorstand ENERVIE; Thomas Zimmermann, Siemens-Devision Smart Grid; Javier Flores, Mark-E Bereichsleiter Energiehandel

(Bildquelle: ENERVIE - Südwestfalen Energie und Wasser AG)

Der südwestfälische Energieversorger Mark-E bündelt die Anlagen seiner Kunden zu einem virtuellen Kraftwerk und vermarktet es über den hauseigenen Energiehandel. Die benötigte Hard- und Software für die cloudbasierte Lösung entwickelte der Siemens-Geschäftsbereich Smart Grid. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten beide Unternehmen vergangene Woche.
Erik Höhne, Technischer Vorstand der Enervie-Gruppe und auch für den Energiehandel von Mark-E verantwortlich, sagte: „Mit seinem Service für virtuelle Kraftwerke liefert Siemens uns eine kostengünstige Lösung für den Betrieb eines virtuellen Kraftwerks, bei der wir uns nur um das Wesentliche zu kümmern brauchen. Das heißt, möglichst viele dezentrale und erneuerbare Stromerzeugungsanlagen zu akquirieren – auch von Industriebetrieben und weiteren Stadtwerken – und diese effizient in die Energiemärkte einzubinden.“ Siemens-Manager Jan Mrosik ergänzte: „Mit unserer Cloud-Lösung für virtuelle Kraftwerke, die wir als managed Service anbieten, erleichtern wir Energieversorgern und Stadtwerken den Einstieg in diese zukunftsträchtige Technologie.“
Nach Angaben von Mark-E besteht das virtuelle Kraftwerk derzeit aus 450 Anlagen mit einer Leistung von 1.100 Megawatt. Dabei handelt es sich um Windkraft- und Solaranlagen, dezentrale Blockkraftheizwerke und konventionelle Kraftwerke, die im so genannten Mark-E Power Pool gebündelt werden. Über den Power Pool bietet Mark-E bundesweit den Betreibern an, Sekundärregelleistung, Minutenreserve und auch die Direktvermarktung von EEG-Anlagen im Energiemarkt zu platzieren.





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