Montag, 13. April 2026

BerlinStrom für 1.000 Wohnungen

[26.01.2016] Die Berliner Stadtwerke und die Stadt und Land Wohnbautengesellschaft wollen gemeinsam ihre Photovoltaikdachanlagen weiter ausbauen. Damit sollen fast 1.000 Haushalte im Hellersdorfer Rathausviertel in Berlin mit Solarstrom versorgt werden.

In der deutschen Hauptstadt ist im Hellersdorfer Rathausviertel auf einem Dach der Stadt und Land Wohnbautengesellschaft eine weitere Photovoltaikanlage der Berliner Stadtwerke fertiggestellt worden. Das haben die Wohnbautengesellschaft und die Berliner Stadtwerke in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gegeben. Aktuell sind auf Dächern der Wohnbautengesellschaft im Rathausviertel 2.650 Quadratmeter Solarzellen mit einer Leistung von 330 Kilowattpeak (kWp) installiert. Das entspricht der Größe von zehn Tennisplätzen und ermöglicht die Versorgung von 560 Haushalten. Laut der Meldung wird die Anlage im zweiten Halbjahr 2016 auf eine Gesamtfläche von 4.500 Quadratmetern mit 561 kWp Leistung vergrößert. Fast 1.000 Wohnungen können so berlinStrom der Berliner Stadtwerke von den Dächern des Rathausviertels beziehen. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD): „Die neue Anlage ist ein weiteres Beispiel für den Auf- und Ausbau der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energien im Land Berlin. Das Projekt belegt, dass sich kommunale Unternehmen im Interesse von Mietern und Verbrauchern für eine günstige, ökologische und nachhaltige Stromversorgung einsetzen.“ Die Stadtwerke haben nun operativ Fahrt aufgenommen und leisten Beiträge zur Umsetzung der ehrgeizigen Klimaziele, zu denen sich das Land Berlin bis zum Jahr 2050 verpflichtet hat. Es komme darauf an, dass sich die Berliner für diese auf sie zugeschnittenen Projekte interessieren. „Mit dieser Kooperation zweier Landesunternehmen schaffen wir einen echten Mehrwert für Berlin und den Klimaschutz“, sagt Jörg Simon, Vorstandschef der Stadtwerke Muttergesellschaft Berliner Wasserbetriebe, „denn wir sorgen gemeinsam für den Bau neuer Erzeugungskapazitäten vor Ort und entlasten damit die Übertragungsnetze.“





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