FukushimaSuper-Kosten für den Super-GAU

Atomkraftwerk Fukushima Daiichi vor der Katastrophe.
(Bildquelle: TEPCO - Tokyo Electric Power Company)
Vier Jahre nach Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 weist die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) darauf hin, dass Atomkraft weder günstig noch nachhaltig sei. AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer sagt: „Fukushima zeigt uns, dass Atomkraft letztlich immer nur auf Kosten der Umwelt, der Allgemeinheit und der kommenden Generationen betrieben werden kann. Eine Energiewende, die das Klima schützt und Kosten reduziert, ist nur mit erneuerbaren Energien möglich.“ Bis heute seien die havarierten Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi in Japan nicht vollständig unter Kontrolle. Auch die langfristigen Folgen für Umwelt, Gesundheit sowie die regionale Land- und Fischereiwirtschaft seien noch längst nicht absehbar. Die Schadenssumme des Super-GAUs liege bis heute bei 84 Milliarden Euro, meldet AEE unter Berufung auf eine Schätzung von Professor Kenichi Oshima von der Ritsumeikan Universität in Kyoto. Der Umweltökonom erklärt: „Der AKW-Betreiber Tepco hat davon lediglich 16,6 Milliarden gezahlt. Für den Rest kommt die Bevölkerung auf, weiß aber darüber kaum Bescheid.“
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