dena-StudieVerteilnetz muss ausgebaut werden

Netzleitstelle: Strom aus dezentralen regenerativen Erzeugungsanlagen muss verteilt und verbraucht werden können. Dazu sind Milliarden-Investitionen in die Verteilnetze nötig.
(Bildquelle: Stadtwerke München)
Die Stromverteilnetze in Deutschland müssen bis 2030 auf einer Länge von bis zu 25.000 Kilometern umgebaut werden. Die Kosten dafür liegen zwischen 27 und 42 Milliarden Euro. Das geht aus einer neuen Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor. In der Studie wurde berechnet, wie die deutschen Verteilnetze ausgebaut werden müssen, um erneuerbar erzeugten Strom vollständig nutzen zu können. Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, sagte: „Die deutschen Verteilnetze müssen deutlich ausgebaut und modernisiert werden. Nur wenn wir die Netzinfrastruktur entsprechend erweitern, werden wir den Strom aus den dezentralen regenerativen Erzeugungsanlagen auch tatsächlich verteilen und verbrauchen können.“ Der Ausbau der Erneuerbaren müsse dringend mit dem Ausbau der Infrastruktur synchronisiert werden, forderte Kohler. Allerdings könnten Verteilnetzbetreiber mit hohem Ausbaubedarf die vorgesehene Rendite nicht mehr erreichen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen müssten dringend angepasst werden, damit die erforderlichen Investitionen in zukunftsfähige Verteilnetze auch getätigt werden, so der dena-Chef.
Ergebniszusammenfassung der dena-Verteilnetzstudie (PDF, 1,2 MB)
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