STEAGWechsel an der Spitze

STEAG-Chef Joachim Rumstadt tritt Ende des Jahres zurück.
(Bildquelle: STEAG GmbH)
Joachim Rumstadt tritt zum Jahresende auf eigenen Wunsch als Vorsitzender der Geschäftsführung von STEAG ab. Wie das kommunale Energieunternehmen mitteilt, will der 56-jährige Jurist nach rund 25 Jahren in Diensten von STEAG eine Auszeit nehmen und sich dann neuen Aufgaben zuwenden. Der Aufsichtsrat von STEAG bedauert den Entschluss des langjährigen Vorsitzenden der Geschäftsleitung. Als Nachfolger wurde STEAG-Geschäftsführer Andreas Reichel bestimmt.
Mit großer Anerkennung für sein Engagement verabschiedet Guntram Pehlke, Aufsichtsratsvorsitzender von STEAG, den langjährigen Unternehmenslenker: „Wir sind Joachim Rumstadt zu großem Dank verpflichtet. Er hat die Wandlung der STEAG angestoßen und vorangetrieben, entscheidende Weichen gestellt und das Unternehmen für die nächsten, entscheidenden Schritte der durch die Energiewende ausgelösten Transformation vorbereitet.“ Unter seiner Führung habe STEAG auch das bilanziell enorm belastende Jahr des Kohleausstiegs gemeistert und sich im Geschäftsjahr 2021 wirtschaftlich wieder stark erholt, so Pehlke.
Joachim Rumstadt erklärte: „Es war eine spannende Zeit mit tiefgreifenden Umwälzungen. Wir haben STEAG vom klassischen Kohleverstromer zu einem Unternehmen umgebaut, das die Energiewende maßgeblich mitgestaltet.“ Seit 1990 habe STEAG die eigenen CO2-Emissionen in Deutschland dauerhaft um 85 Prozent reduziert. Heute biete das Unternehmen neben Lösungen im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung sowie einem der weltweit größten Energiespeichersysteme zum Ausgleich von Schwankungen im Stromnetz ein breites Spektrum an Energiedienstleistungen – und das in wachsendem Maße auf Grundlage erneuerbarer Energien.
#bild2 Nachfolger Andreas Reichel sagte: „Ich danke dem Aufsichtsrat für das Vertrauen und gehe meine neue Aufgabe zuversichtlich an. Wir kommen bei der von Joachim Rumstadt bereits Ende 2019 eingeleiteten grundlegenden Transformation des Unternehmens gut voran, aber insbesondere im kommenden Jahr liegen noch anspruchsvolle Gestaltungsaufgaben vor uns. Diese werden wir mit unserer hervorragenden Mannschaft entschlossen angehen.“
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