WindEnergyWindbranche trotzt Corona

Die Windenergiebranche, hier der Bau einer neuen Anlage in der Ostsee, geht zuversichtlich durch die Corona-Krise.
(Bildquelle: Frank Urbansky)
Über die Corona bedingte, aktuelle Situation und Auswirkungen auf die Windenergie-Branche weltweit haben jetzt Experten während einer Pressekonferenz der Weltleitmesse WindEnergy Hamburg diskutiert. Redner aus ganz Europa wurden dafür zugeschaltet. Im Expertengespräch wurde deutlich: Pandemie bedingte Unterbrechungen von Lieferketten, erschwerte Investitionen und Lockdowns stoppten zwar den Ausbau von Windanlagen, jedoch zeigte sich die Energiegewinnung durch bestehende Windkraftanlagen in den letzten Monaten stabil. „Covid-19 ist zweifellos eine Herausforderung für die Windindustrie – mit negativen Auswirkungen auf Lieferketten, Produktion und die Umsetzung von Projekten. Andererseits zeigt die Krise auch, wie widerstandsfähig die Branche ist. Sie liefert nach wie vor laufend kostengünstige, saubere Energie“, sagt Markus M. Tacke, Vorsitzender von VDMA Power Systems und Geschäftsführer von Siemens Gamesa.
Bereits im Mai war die WindEnergy Hamburg auf den 1. bis 4. Dezember 2020 verschoben worden, nun arbeitet das Team der Hamburg Messe intensiv an Sicherheitskonzepten, um den Ausstellern und Besuchern eine erfolgreiche Messe bieten zu können. Darüber hinaus wird die Messe laut Veranstalter digitale und hybride Formate präsentieren. Große Unterstützung dafür komme aus der Industrie. „Wir haben von unseren Ausstellern reichlich positives Feedback bekommen und unsere Pläne für den neuen Termin im Dezember finden breite Unterstützung. Das neue Datum bietet der Branche Planungssicherheit. Die überwiegende Mehrheit der Aussteller und alle Anlagenhersteller werden dabei sein“, erklärt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe.
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