GutachtenWindenergie im Norden ausbaufähig
Energiewende im Norden: Chance Wind-Wasserstoff.
(Bildquelle: Uschi Dreiucker / pixelio.de)
Die Bundesländer Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein planen den weiteren Ausbau der Windenergie. In einer gemeinsamen Erklärung im April 2013 wurde unter anderem eine Zielsetzung für die Region Unterelbe festgesetzt: Der Chemie- und Energiestandort bei Hamburg soll insbesondere durch Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Energien und dessen industrieller Verwendung gesichert und erweitert werden. In einer von den drei Bundesländern in Auftrag gegebenen Studie wurde nun das Potenzial für die Erzeugung und Nutzung von Wind-Wasserstoff in der Region Unterelbe untersucht. Nach Angaben der Freien und Hansestadt Hamburg zeigt sich, dass durch ein stärkeres Zusammenwirken von Industrie und Politik in den nächsten Jahren ein wachsender Markt für Wind-Wasserstoff in der Region entstehen kann. Dafür seien zusätzliche Investitionen in Produktion, Speicherung und Logistik erforderlich. Bis 2025 könnte sich das dafür notwendige Finanzvolumen auf 500 Millionen Euro belaufen. Zur Refinanzierung sollen Erlöse aus der Nutzung der Infrastruktur dienen. Ingrid Nestle, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende Schleswig-Holstein: „Die erneuerbaren Energien werden sich im Norden rasant weiterentwickeln. Der Unterelberaum wird die Energiedrehscheibe der Zukunft. Mit unserer Energiewende werden die Chancen von Power to Gas intensiv verfolgt.“
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