Samstag, 7. November 2026

dena-UntersuchungBiomasse in fossilen Kraftwerken

[13.12.2012] Mit dem Einsatz in Kohle- und Gaskraftwerken hat Biomasse das Potenzial für eine effiziente, günstige und bedarfsgerechte Stromerzeugung. Das geht aus einer Untersuchung der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor.

Eine Untersuchung der Deutschen Energie-Agentur (dena) ergibt, dass durch die Verwendung von Biomasse in Steinkohle- und Gaskraftwerken der Anteil erneuerbarer Energien an der gesicherten und bedarfsgerechten Kraftwerksleistung deutlich gesteigert werden kann. So werden laut der dena durch den Einsatz von fester oder gasförmiger Biomasse in Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Wirkungsgrade von durchschnittlich 79 Prozent erreicht. „Der Einsatz von Holzpellets und Biomethan in Kraftwerken ist aufgrund niedriger CO2-Vermeidungskosten nicht nur volkswirtschaftlich sinnvoll, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit“, sagt dena-Geschäftsführer Stefan Kohler. „Voraussetzung ist allerdings, dass die Biomasse nachhaltig gewonnen und genutzt wird.“ Da die CO2-Zertifikatspreise derzeit sehr niedrig sind, können laut dena die Mehrkosten für den Einsatz fester und gasförmiger Biomasse in fossilen Kraftwerken noch nicht vollständig ausgeglichen werden. Bei Holzpellets ergebe sich ein Förderbedarf von 3,6 Cent pro Kilowattstunde (kWh), bei Biomethan von 11 Cent pro kWh. Wie aus der Meldung weiter hervorgeht, ist feste und gasförmige Biomasse weltweit in ausreichenden Mengen für die Mitverbrennung in Deutschland vorhanden. Regionale Potenziale können etwa durch die Nutzung von Waldrestholz oder landwirtschaftlichen Rest- und Abfallstoffen weiter erschlossen werden.





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