Donnerstag, 19. März 2026

MVV Energie"Guter Start in schwieriges Jahr"

[14.02.2013] Der Mannheimer Energiekonzern MVV Energie hat Umsatz und Ergebnis im ersten Geschäftsquartal gesteigert. Dennoch erwartet MVV-Chef Georg Müller im Gesamtjahr ein schlechteres Ergebnis als im Vorjahr.
Der Mannheimer Energiekonzern MVV Energie hat Umsatz und Ergebnis im ersten Geschäftsquartal gesteigert.

Der Mannheimer Energiekonzern MVV Energie hat Umsatz und Ergebnis im ersten Geschäftsquartal gesteigert.

(Bildquelle: MVV Energie AG)

MVV Energie hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs (1. Oktober bis 31. Dezember 2012) den Umsatz und das Ergebnis gesteigert. Wie das Mannheimer Unternehmen jetzt mitteilt, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 1,1 Millarden Euro, im selben Zeitraum nahm auch das operative Ergebnis von 74 auf 88 Millionen Euro zu. Nach den Worten von MVV-Chef Georg Müller ist das „ein guter Start in ein schwieriges Jahr“. Neben dem witterungsbedingten Anstieg des Wärme- und Gasabsatzes hätten dazu der bundesweite Energievertrieb bei Industrie- und Gewerbekunden, das gestiegene Handelsvolumen sowie die weggefallene Belastung aus einem Turbinenschaden im Gemeinschaftskraftwerk Kiel beigetragen. Positiv habe sich auch die zunehmende Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien ausgewirkt. So sei die erneuerbare Stromerzeugung im Quartalsvergleich um 12 Prozent auf knapp 180 Millionen Kilowattstunden gestiegen. Zudem seien erstmals 13 Millionen Kilowattstunden Biomethan aus der im Herbst 2012 in Betrieb genommenen Biogasanlage in Klein Wanzleben in das öffentliche Gasnetz eingespeist worden. Vorsichtig zeigte sich Müller beim Ausblick auf das Gesamtjahr. Die Markterwartungen für Energieversorgungsunternehmen hätten sich angesichts der unsicheren Rahmenbedingungen vor allem bei der Stromerzeugung deutlich verschlechtert. Zudem seien Schäden in Heizkraftwerken in Mannheim und Leuna aufgetreten. Müller geht deshalb davon aus, dass das Vorjahresergebnis in Höhe von 223 Millionen Euro voraussichtlich um fünf Prozent verfehlt werde.





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