NeureutAbwärme heizt Schulzentrum

Das Neureuter Schulzentrum wird jetzt mit Fernwärme aus einer Raffinierie geheizt.
v.l.: Michael Homann, Vertriebsgeschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe; Tilmann Hedinger, Rektor des Gymnasiums Neureut; Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin von Karlsruhe; Michael Obert, Bürgermeister in Karlsruhe; Anne Sick, Amtsleiterin beim Amt für
(Bildquelle: Stadtwerke Karlsruhe)

Das Neureuter Schulzentrum wird jetzt mit Fernwärme aus einer Raffinierie geheizt.
v.l.: Michael Homann, Vertriebsgeschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe; Tilmann Hedinger, Rektor des Gymnasiums Neureut; Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin von Karlsruhe; Michael Obert, Bürgermeister in Karlsruhe; Anne Sick, Amtsleiterin beim Amt für
(Bildquelle: Stadtwerke Karlsruhe)
Umweltschonende Fernwärme aus der Raffinerie MiRO heizt jetzt die Räume im Schulzentrum Neureut. Wie die Stadtwerke Karlsruhe mitteilen, ist das Projekt in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft im Rahmen eines Contracting umgesetzt worden. Die Investitionssumme in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro werde dabei von den Stadtwerken getragen. Die Stadt Karlsruhe zahle die für gewöhnlich entstehenden Heizkosten sowie einen Grundpreis für das Contracting, womit sich das Vorhaben finanziere. Im Rahmen des Projekts sind laut Unternehmensangaben die Heizkörper in den Klassenräumen zum Teil erneuert sowie zusätzliche installiert worden. In einem Anbau wurden die Fernwärme-Übergabestation installiert und vier Wärmetauscher eingebaut. Auch die raumlufttechnischen Anlagen und die Regelungstechnik für Heizung und Warmwasserbereitung seien modernisiert worden. „Die Nutzung der umweltschonenden Fernwärme aus der MiRO-Raffinerie ist das größte Umweltprojekt in Karlsruhe: Fast 60.000 Tonnen CO2 wurden hierdurch im vergangenen Jahr eingespart“, so die Erste Bürgermeisterin Margret Mergen. Der Bau der großen Transportleitungen, welchen die Stadtwerke in Karlsruhe voranbringen, sei das eine. Nun freue sich Mergen darüber, dass es dem kommunalen Energieversorger auch gelingt, Kunden für diese Wärme zu finden: „Interessenten gibt es viele, das ist für mich ein zukunftsweisendes Projekt unter dem Titel: Win-Win-Quartett mit raffinierter Fernwärme.“
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