Montag, 5. Oktober 2026

Wassertrüdingen-EßlingenTrassenstudie abgeschlossen

[15.07.2013] In einer Trassenstudie hat das Unternehmen N-ERGIE Netz möglichst konfliktarme Korridore für Erdkabel und eine Freileitung ermittelt. In einem nächsten Schritt sollen Gespräche mit den Bürgermeistern potenziell betroffener Kommunen geführt werden.

Das Unternehmen N-ERGIE Netz hat jetzt eine Trassenstudie für die geplante Hochspannungsleitung zwischen den Umspannanlagen Wassertrüdingen und Eßlingen erstellt. Wie das Unternehmen mitteilt, sind darin möglichst konfliktarme Trassenkorridore sowohl für Erdkabel als auch für eine Freileitung ermittelt worden. Um Hinweise und Wünsche der Gemeinden bereits jetzt in die weitere Planung aufnehmen zu können, besucht N-ERGIE Netz bis Ende Juli 2013 alle potenziell betroffenen Gemeinden und führt Gespräche mit den Bürgermeistern. Wo letztendlich die Leitung verlaufen wird, und welche Abschnitte als Erdkabel oder als Freileitung gebaut werden, stehe noch nicht fest. Dazu werde mit der Regierung von Mittelfranken ein Raumordnungs- mit abschließendem Planungsfeststellungsverfahren durchgeführt. Vorgesehen ist, bis Juni 2014 die Unterlagen zum Raumordnungsverfahren zu erstellen, die anschließend von der Regierung geprüft und beurteilt werden. Anschließend folgt die Vorbereitung und Durchführung des Planfeststellungsverfahrens, welches 2017 mit dem Planfeststellungsbeschluss abgeschlossen werden soll. Eine Beteiligung der Gemeinden und der Bürger ist gesetzlich im Raumordnungsverfahren und im Planfeststellungsverfahren vorgesehen. Werden einzelne Planungen konkret, tritt die Netzgesellschaft laut eigenen Angaben umgehend in den direkten Kontakt mit Bürgern und Verbänden in den betroffenen Städten und Gemeinden.
„Wir müssen neue Leitungsverbindungen schaffen, um den grünen Strom in das Netz einzuspeisen und mit der gewohnten Zuverlässigkeit zu den Menschen in der Region transportieren zu können“, erklärt Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE Aktiengesellschaft. „Deshalb investieren wir jährlich rund 15 Millionen Euro in den Netzausbau.“ Laut N-ERGIE Netz reichen im Bereich Wassertrüdingen und Eßlingen die Netzverstärkungsmaßnahmen nicht mehr aus. Das Mittelspannungsnetz habe seine Übertragungskapazität erreicht. Da überschüssiger Strom nur über eine Hochspannungsleitung abtransportiert werden kann, plant das Unternehmen eine solche Leitung von Wassertrüdingen über Ursheim nach Eßlingen. In dieser Region erwartet N-ERGIE auch in Zukunft eine Zunahme dezentraler Erzeugungsanlagen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Netze | Smart Grid

Netzentgelte: Zahlen für das kommende Jahr veröffentlicht

[05.10.2026] Die vorläufigen Übertragungsnetzentgelte für 2027 liegen bei durchschnittlich 3,54 Cent je Kilowattstunde und damit über dem Wert von 2026. Ohne den vorgesehenen Bundeszuschuss von 5,525 Milliarden Euro würden sie nach Angaben der Netzbetreiber auf 6,52 Cent steigen. mehr...

SüdLink: Umplanung erforderlich

[01.10.2026] Beim Bau der Stromtrasse SüdLink sind im Raum Heilbronn in Baden-Württemberg Umplanungen erforderlich. Wegen neuer geologischer Erkenntnisse kann ein bereits gebauter Schacht bei Bad Friedrichshall-Kochendorf nicht wie vorgesehen genutzt werden. mehr...

Westnetz: Reaktion auf Kritik am Smart-Meter-Roll-out

[23.09.2026] Westnetz reagiert auf die Kritik der Smart-Meter-Initiative an Problemen beim Smart-Meter-Roll-out. Der Netzbetreiber räumt Einschränkungen bei der Marktkommunikation ein und will offene Vorgänge mit zusätzlichen Ressourcen und spezialisierten Teams schneller abbauen. mehr...

Smight: Kritische Netzsituationen erkennen

[15.09.2026] Der Anbieter Smight hat mit SMIGHT NeMS ein neues Netzmanagementsystem für die Niederspannung vorgestellt. Die Plattform soll Messdaten, Steuerung und Prognosen zusammenführen und Verteilnetzbetreiber bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben unterstützen. mehr...

Regensburg: Netzbetreiber modernisiert Schaltanlage

[11.09.2026] Regensburg Netz hat eine Mittelspannungsschaltanlage im Norden der Stadt umfassend modernisiert. Die neue Anlage kommt ohne das Isoliergas Schwefelhexafluorid aus und soll die Betriebssicherheit erhöhen. Zum Einsatz kommt Clean-Air-Technologie von Schneider Electric. mehr...

Konstanz: Erneuerung von Hochspannungsleitung

[08.09.2026] Die Stadtwerke Konstanz haben eine grenzüberschreitende 110-Kilovolt-Leitung aus der Schweiz erneuert. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Netzausbaus, mit dem sich der Versorger auf einen bis zu dreimal höheren Leistungsbedarf vorbereitet. In den kommenden Jahren sollen dafür mehr als 150 Millionen Euro investiert werden. mehr...

Netzplanung: Strom, Gas und Wasserstoff rücken enger zusammen

[08.09.2026] Die Bundesnetzagentur hat die Entwürfe für die neuen Szenariorahmen Strom sowie Gas und Wasserstoff zur Konsultation gestellt. Sie zeigen mögliche Entwicklungen von Energieerzeugung und -verbrauch bis 2040 und 2045 und bilden damit die Grundlage für die weitere Netzplanung. mehr...

Mitnetz Strom: Pilotprojekt zur Auswertung historischer Netzdaten

[04.09.2026] Künstliche Intelligenz soll bei mehreren Verteilnetzbetreibern historische Netzdaten zu Niederspannungskabeln besser nutzbar machen. Das Pilotprojekt Cable Age prüft, wie sich daraus belastbare Informationen für Datenmanagement, Netzplanung und Asset Management gewinnen lassen. mehr...

Umfrage: Probleme beim Roll-out von Smart Metern

[31.08.2026] Eine Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt weiter Schwierigkeiten beim Ausbau intelligenter Messsysteme. 91 Prozent der befragten Messstellenbetreiber berichten von Problemen. mehr...

bericht

Smart Grid: Kostengünstigster Weg zum Netzzustand

[31.08.2026] Eine Studie von Smight und der Horizonte-Group zeigt: Der Einsatz von Stationsmesstechnik ist in den meisten Fällen der wirtschaftlichste Weg zur Netzzustandsermittlung. Die Kostenunterschiede zu anderen Ansätzen sind dabei teilweise erheblich. mehr...

Bremerhaven: Forschungsprojekt zur Belastbarkeit von Stromkabeln

[25.08.2026] Ein Forschungsprojekt in Bremerhaven entwickelt ein Monitoring-System, das die thermische Belastung erdverlegter Hochspannungskabel bei zunehmender Bodenaustrocknung überwachen soll. Besonders für die Anbindung von Offshore-Windparks könnte die Technik helfen, klimabedingte Risiken für kritische Netzinfrastruktur frühzeitig zu erkennen. mehr...

bericht

Regulatorik: Hochspannung im System

[20.08.2026] Energieversorger müssen sich in den kommenden Jahren auf zahlreiche regulatorische Neuerungen einstellen. MaBiS-Hub, Lieferantenwechsel Gas in 24 Stunden, AgNeS, HEDWIG und MiSpeL bringen insbesondere für die IT-Infrastrukturen Herausforderungen mit sich. mehr...

Schleswig-Holstein: Suedlink-Tunnel fertiggestellt

[20.08.2026] Unter der Elbe ist der Tunnel für die Stromtrasse Suedlink fertig vorgetrieben. Das Bauwerk ElbX bringt den Netzausbau zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen einen entscheidenden Schritt voran und soll ab 2028 Windstrom in den Süden transportieren. mehr...

CLS-Management: Thüga SmartService startet Roll-out

[18.08.2026] Thüga SmartService hat bei fünf Messstellenbetreibern das CLS-Management in den produktiven Betrieb überführt. Bis Ende August sollen fünf weitere Kunden folgen. Für das Gesamtjahr sind 40 Produktivsetzungen geplant. mehr...

Bundesnetzagentur: Rückläufige Zahlen bei Netzengpassmanagement

[13.08.2026] Das Netzengpassmanagement ist im ersten Quartal 2026 deutlich zurückgegangen. Die Bundesnetzagentur verzeichnete weniger Maßnahmen und Kosten, zugleich verschieben sich die Engpässe zunehmend in die Verteilernetze. mehr...