Donnerstag, 25. Juni 2026

FusionÜWAG wird RhönEnergie Fulda

[25.07.2013] Die Überlandwerke Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) und die Gas- und Wasserversorgung Fulda wollen bis Ende August fusionieren. Als erstes hat jetzt die ÜWAG in RhönEnergie Fulda umfirmiert.
Die Überlandwerke Fulda ist in RhönEnergie Fulda umfirmiert.

Die Überlandwerke Fulda ist in RhönEnergie Fulda umfirmiert.

Bernd Woide, Landrat im Kreis Fulda; Günter Bury, Geschäftsführer RhönEnergie Fulda; Martin Heun, Geschäftsführer der Gas- und Wasserversorgung Fulda; Gerhard Möller, Oberbürgermeister von Fulda

(Bildquelle: RhönEnergie Fulda)

Die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) hat jetzt zur RhönEnergie Fulda GmbH umfirmiert. Laut Unternehmensangaben ist damit der erste rechtliche Schritt zur Fusion der beiden kommunalen Versorger ÜWAG und der Gas- und Wasserversorgung Fulda (GWV) vollzogen worden. Vorerst habe nur die ÜWAG umfirmiert. „Natürlich fiel der Abschied vom Überlandwerk schwer“, so Günter Bury, Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda. „Der Name war in Fulda und Umgebung ein Begriff. Das Unternehmen war in die Historie der Region fest eingeschrieben und mit ihrer Entwicklung in den letzten 100 Jahren fest verbunden.“
Die Fusion der beiden kommunalen Unternehmen besteht aus mehreren Einzelschritten, teilt RhönEnergie Fulda mit. Nach der bereits erfolgten Beschlussfassung zur Auflösung des Zweckverbandes am 27. Juni 2013 ist die ÜWAG nun in eine neue Rechtsform überführt worden und hat den Namen geändert. In dieser Interimsphase sei Günter Bury alleiniger Geschäftsführer. Bis Ende August 2013 soll die Verschmelzung der GWV auf die RhönEnergie Fulda erfolgen. 
Das neue, fusionierte Unternehmen bietet seinen Kunden dann Strom, Gas, Trinkwasser und energienahe Dienstleistungen aus einer Hand.
Auch das Erscheinungsbild des regionalen Versorgers ändert sich: An die Stelle des blauen ÜWAG-Logos tritt das Signet der RhönEnergie Fulda. Der Claim des neuen Unternehmens soll vor allem die Verbundenheit mit den Kunden symbolisieren. „Hier in der Region wird es sicherlich noch lange so sein, dass die Bürger zum Beispiel mein Überlandwerk sagen“, erklärt Bury. „Für die Bevölkerung waren ÜWAG und GWV gewachsene Marken, mit denen sie sich persönlich verbunden fühlen – dieses Stück Heimat möchten wir den Menschen vor Ort durch den Claim ‚Mein Versorger‘ zurückgeben. Er ist gleichzeitig das Versprechen, dass wir weiterhin verlässlich für die Region da sind.“ Wie das Unternehmen mitteilt, ändert sich für die Kunden vorerst nichts. Alle Verträge laufen wie gewohnt weiter und die Serviceleistungen bleiben ebenso wie alle Durchwahlen und Ansprechpartner bestehen.





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