MalchinEnergie aus dem Moor
Mais, Zuckerrüben, Getreide – für den Betrieb eines Biomasseheizkraftwerks gibt es viele Quellen. In der Kleinstadt Malchin in Mecklenburg-Vorpommern geht nun eine Anlage ans Netz, bei der ein eher ungewöhnliches Substrat für die Erzeugung von Energie verwendet wird: Gras aus Niedermooren. „Mecklenburg-Vorpommern setzt mit dem ersten Niedermoorbiomasseheizkraftwerk Deutschlands absolute Maßstäbe“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) anlässlich der Inbetriebnahme durch das Unternehmen Agrotherm. Die Nutzung von Biomasse von Niedermoorflächen des Naturparks Peenetal ermögliche regionale Wertschöpfungskreisläufe und eine nachhaltige Energiebereitstellung. Der Lebens- und Futtermittelproduktion würden dadurch keine Agrarflächen verloren gehen. Gleichzeitig werde die Verwendung von fossilen Energieträgern verringert und dadurch die Umwelt geschützt. „Diese vielen Mehrfachnutzen können nicht viele Kraftwerke bieten“, betont der Minister. Wie Agrotherm mitteilt, besitzt das Heizwerk eine Leistung von 800 Kilowatt. Die moderne Kesseltechnik ermögliche zudem eine umweltfreundliche und effiziente Verwertung der Biomasse. Als Brennstoff für den Biomassekessel können neben dem Landschaftspflegeheu aus dem Niedermoor auch Holzhackschnitzel eingesetzt werden. Insgesamt könnten laut dem Landwirtschaftsministerium 290.000 bis 380.000 Liter Heizöl jährlich eingespart werden. „Das sind bei einem durchschnittlichen Verbrauch in Deutschland von 2.000 Litern im Jahr rund 190 Einfamilienhäuser. Ich hoffe, dass dieses System viele Nachahmer finden wird“, so der Minister.
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Cuxhaven: Biovergärungsanlage macht Baufortschritte
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Stadtwerke Flensburg: Gemeinde übernimmt Biomasse-Heizkraftwerk
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Biogasrat: Warnung vor Wettbewerbsnachteilen
[12.12.2025] Der Biogasrat warnt, dass der neue Kabinettsentwurf zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote die Existenz mittelständischer Produzenten fortschrittlicher Biokraftstoffe gefährde. mehr...
Neutraubling: Biomasseheizwerk ans Wärmenetz gegangen
[08.12.2025] REWAG hat in Neutraubling jetzt ein Biomasseheizwerk offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage soll das Wärmenetz stabilisieren und ein weiterer Schritt zur Dekarbonisierung sein. mehr...
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[01.12.2025] Der Biogasrat kritisiert den Referentenentwurf zum Gas- und Wasserstoff-Binnenmarktpaket als unzureichend und warnt vor Rückschritten bei Klimaschutz und Versorgungssicherheit. Der Verband fordert verlässliche Regeln für den Netzanschluss von Biomethananlagen, den Erhalt bestehender Privilegien und klare Vorgaben zur Investitionssicherheit. mehr...
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[24.11.2025] Die Stadt Putlitz stellt ihr Gasnetz erstmals vollständig auf nahezu klimaneutrales Biomethan um. Grundlage ist ein Vertrag zum Anschluss der Biogas Produktion Putlitz an das Netz von EMB Energie Brandenburg. mehr...
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[21.11.2025] Das Hopfenveredelungswerk St. Johann hat ein neues Heizhaus mit Biomassekessel in Betrieb genommen. Damit deckt der Betrieb seinen Wärmebedarf fast vollständig aus Hopfenresten und Holz. mehr...
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