Dienstag, 14. Juli 2026

HeidelbergStadtwerke nehmen BHKWs in Betrieb

[13.03.2015] In Heidelberg gehen sechs neue Blockheizkraftwerke (BHKWs) ans Netz. Bei der Projektrealisierungen setzten die Stadtwerke Heidelberg auf das Consulting- und Engineering-Unternehmen Pöyry.
Die Stadtwerke Heidelberg haben sechs neue Blockheizkraftwerke ans Netz genommen.

Die Stadtwerke Heidelberg haben sechs neue Blockheizkraftwerke ans Netz genommen.

(Bildquelle: Stadtwerke Heidelberg)

Die Stadtwerke Heidelberg haben nach eigenen Angaben sechs neue Blockheizkraftwerke (BHKWs) ans Netz angeschlossen. Der kommunale Energieversorger hat sich dabei Hilfe von Pöyry geholt. Das Consulting- und Engineering-Unternehmen hat die Stadtwerke Heidelberg bei der Konzept- und Standortfindung beraten und übernahm die Planung der Anlagen. Darüber hinaus überwachten die Experten den Bau bis zur Inbetriebnahme. Eine Besonderheit bei dem Heidelberger Projekt war die rasche Umsetzung: Aufgrund des straffen Zeitplans mussten die Gasmotoren für die Kraftwerke schnellstmöglich installiert und synchronisiert werden. Pöyry stellte dafür ein Projekt-Team mit Experten verschiedener Disziplinen aus ganz Deutschland zusammen. Die Ingenieure planten das Projekt so, dass die Motoren in weniger als einem Jahr errichtet werden konnten. „Normalerweise dauern solche Projekte rund ein Jahr. Wir haben den Terminplan stetig optimiert und angepasst. Dank eines effizienten Projekt-Managements konnten die Motoren bereits nach weniger als sechs Monaten synchronisiert werden“, sagt Dirk Breucker, Projektleiter Energietechnik und Leiter des Projekts bei Pöyry.
Die sechs Blockheizkraftwerke in Heidelberg kommen auf eine Gesamtstromleistung von 4,5 Megawatt und eine Gesamtwärmeleistung von 4,9 Megawatt. Diese entfalten sie laut den Stadtwerken bereits in maximal fünf Minuten. Vier der sechs Blockheizkraftwerke werden virtuell mit Biomethan betrieben. Heiko Faulhammer, Projektleiter bei den Stadtwerken Heidelberg, erklärt: „Wir beziehen Gas aus dem Netz. Gleichzeitig wird an einer Biomethan-Aufbereitungsanlage, an der wir beteiligt sind, zum Ausgleich Biomethan eingespeist.“ Mit dem Anschluss der sechs Blockheizkraftwerke konnte der Anteil von Fernwärme aus erneuerbaren Energien um sechs Prozent auf 20 Prozent gesteigert werden.





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