Power to GasBakterien machen Dampf
Im Energie-Park Pirmasens-Winzeln ist eine neue Power-to-Gas-Pilotanlage offiziell in Betrieb gegangen. Wie das Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz mitteilt, ist die Anlage Teil einer Bioraffinerie, die insgesamt der Forschung und Entwicklung dient. „Mit dieser hochinnovativen Pilotanlage setzt das Pirmasenser Prüf- und Forschungsinstitut ein weit sichtbares Zeichen für die Energiewende in Rheinland-Pfalz“, sagt die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Bündnis 90/Die Grünen). Das Forschungsprojekt sei ein wichtiger Baustein zur Entwicklung von Stromspeichern, die für das Gelingen der Energiewende unerlässlich seien. Die Pilotanlage besteht aus Hochleistungsreaktoren zur Biosynthese von Methan aus CO2 und Wasserstoff. In Abgrenzung zu laufenden Vorhaben, welche eine technische Methansynthese durchführen, erfolgt hier die Synthese mittels spezieller methanbildender Mikroorganismen. Als CO2-Quelle für die Methanogenese dient der CO2-Anteil des von der Forschungsbiogasanlage produzierten Biogases. Der Wasserstoff wird aus der Wind- und Sonnenenergie durch Elektrolyse gewonnen und dem Biogas beigemischt. Die Methanbakterien wandeln Kohlendioxid und Wasserstoff zu Methan und Wasser um. Das so gewonnene Biogas kann in das Gasnetz eingespeist werden, während das entstandene Wasser zusammen mit der gebildeten Biomasse wieder in die Biogasanlage zurückgeführt wird. Im Anschluss an die Pilotphase beabsichtigt das Prüf- und Forschungsinstitut gemeinsam mit Partnern ein Konzept und Geschäftsmodell zur großtechnischen Herstellung von Methan aus Stromüberschüssen zu entwickeln.
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[30.03.2026] Intilion errichtet in Mainz und Wiesbaden zwei Batteriegroßspeicher mit zusammen 100 MWh Kapazität. Die Anlagen sollen das Stromnetz stabilisieren und eröffnen neue Spielräume für den Einsatz erneuerbarer Energien. mehr...
JUWI: Strategische Partnerschaft mit AXSOL
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Intilion: Neues Großspeichersystem vorgestellt
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Speicherbranche: Kritik an AgNes-Prozess
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RWE: Batteriespeicher in Lingen geplant
[10.02.2026] RWE plant am Kraftwerksstandort Lingen einen Batteriespeicher mit 400 Megawatt Leistung und mindestens 800 Megawattstunden Kapazität. Die Anlage soll ab 2028 das Stromnetz stabilisieren und zeigt, welche Rolle Großspeicher im künftigen Energiesystem spielen. mehr...
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[22.01.2026] Eine neue Analyse zeigt, dass Batteriegroßspeicher im deutschen Stromsystem deutliche Wohlfahrtsgewinne erzeugen und zur Stabilisierung des Marktes beitragen. Die Autoren warnen zugleich, dass pauschale regulatorische Eingriffe diesen Nutzen schmälern können. mehr...














