Freitag, 3. Juli 2026

EWPNur noch Ökostrom für Haushalte

[24.04.2017] Energie und Wasser Potsdam stellt auf 100 Prozent Ökostrom um. Dies betrifft sowohl Haushalts- als auch kleine Gewerbekunden.

Der Energieversorger Energie und Wasser Potsdam (EWP) liefert ab dem 1. Juli 2017 nur noch Ökostrom – zumindest für Haushalte und kleine Gewerbekunden. Wie EWP meldet, ist der größte Teil des Ökostroms zertifizierter Wasserkraftstrom, der aus Österreich und Süddeutschland bezogen wird. Hierauf werden nach Angaben des Versorgers die Lieferverträge für die Grundversorgung und die Laufzeitverträge umgestellt. Für Kunden, die bereits einen Vertrag über Ökostrom haben, soll der Grünstrom aus regionalen Quellen – beispielsweise aus Biogasanlagen – in einem Umkreis von 50 Kilometern bezogen werden. Auch die Errichtung weiterer Photovoltaikanlagen in Potsdam sei geplant.
Aus Strom wird also Ström, informiert EWP. Dabei sei die Umstellung für EWP-Kunden kostenneutral, sie erfolge zudem automatisch. Begleitet werde der Prozess von einer Image-Kampagne, deren zentrales Element das Ö aus ökologische Erzeugung sei.
EWP weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Potsdam eine von 22 Kommunen in Deutschland sei, die mit Förderung des Bundesumweltministeriums einen Klimaschutz-Masterplan entwickeln und umsetzen wird. Dazu habe sich die Stadt verpflichtet, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Hierfür müssten die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95 Prozent gesenkt werden.
EWP-Geschäftsführer Carsten Stäblein sagt: „Mit der Strommenge, welche wir für unsere Privat- und kleinen Gewerbekunden einkaufen, erreichen wir eine Einsparung von zirka 13.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Dies entspricht weiteren zehn Prozent des Anteils, welchen die EWP im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Landeshauptstadt Potsdam leisten soll.“ Grundsätzlich solle die Strom- und Wärmeproduktion mittels erneuerbarer Energien schrittweise ausgebaut werden. Dabei sei die Umstellung auf Wasserkraft eine Übergangsphase in der Weiterentwicklung des EWP-Strommixes.
Der KWK-Strom, der im EWP-Heizkraftwerk Potsdam-Süd als Abfallprodukt der Fernwärme erzeugt wird, werde hingegen außerhalb Potsdams vermarktet. Er habe deutlich bessere Emissionswerte als der Deutschlandmix. So fielen im Heizkraftwerk Potsdam-Süd 96 Gramm CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom an, während der Bundesdurchschnitt bei 476 Gramm CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom liege.



Stichwörter: Unternehmen, EWP


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

Stadtwerke Bochum: Milliardeninvestitionen geplant

[03.07.2026] Nach einem Gewinn von über 100 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025 planen die Stadtwerke Bochum Investitionen von rund einer Milliarde Euro bis 2030 an. Schwerpunkte sind der Ausbau der Wärme- und Strominfrastruktur sowie die Digitalisierung der Energienetze. mehr...

Modernes Bürogebäude des Energieversorgers Entega mit mehreren Fahnenmasten, auf denen Entega-Flaggen wehen. Vor dem Gebäude befinden sich eine gepflegte Rasenfläche, ein Parkplatz mit Fahrrädern und Autos sowie Bäume. Der Himmel ist klar und sonnig.

Entega: Planzahlen übertroffen

[02.07.2026] Entega hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Betriebsergebnis als geplant abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben sollen in den kommenden Jahren rund 1,1 Milliarden Euro in Strom- und Wärmenetze, Glasfaser sowie die Wasserinfrastruktur in Südhessen investiert werden. mehr...

Mainova: Starkes operatives Geschäft

[02.07.2026] Mainova hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren bereinigten Konzernergebnis abgeschlossen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Investitionen von rund 2,7 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren an. mehr...

Außenansicht der RheinEnergie-Unternehmenszentrale: Das moderne, mehrgeschossige Bürogebäude mit heller Metall-Glas-Fassade trägt gut sichtbar den Schriftzug „RheinEnergie“. Im Vordergrund liegen eine gepflegte Rasenfläche und ein zylindrischer Lüftungsbau, links verläuft ein Fuß- und Radweg entlang einer Baumreihe. Der Himmel ist wolkenlos und blau.

RheinEnergie: Ergebnis gesteigert

[30.06.2026] RheinEnergie hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 275,6 Millionen Euro abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens sollen die Überschüsse vor allem Investitionen in Energie-, Wärme- und Wasserinfrastruktur sowie in den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen. mehr...

bericht

Trianel: Prognose deutlich übertroffen

[29.06.2026] Trianel hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Vorsteuerergebnis von über 46 Millionen Euro abgeschlossen und die eigene Planung nach Unternehmensangaben um fast 50 Prozent übertroffen. Zwar blieben Umsatz und Gewinn unter den außergewöhnlich hohen Vorjahreswerten, die Geschäftsführung wertet das Ergebnis jedoch als Beleg für die Stabilität des Geschäftsmodells. mehr...

evm: Gewinn mit neuen Kunden

[29.06.2026] Einen Gewinn von rund 56 Millionen Euro erzielt die Energieversorgung Mittelrhein im Geschäftsjahr 2025. Nun will der Koblenzer Versorger verstärkt in Stromnetze sowie Wind- und Solarparks investieren. mehr...

Stadtwerke Krefeld: Stabiles Ergebnis für 2025

[26.06.2026] Die SWK haben ihr Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit einem stabilen Ergebnis abgeschlossen und investieren weiter in Energie-, Verkehrs- und Entsorgungsinfrastruktur. mehr...

TWL: Planzahlen deutlich übertroffen

[25.06.2026] Die Technischen Werke Ludwigshafen haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss von 9,1 Millionen Euro abgeschlossen. Damit lag das Ergebnis deutlich über dem geplanten Wert von 3,8 Millionen Euro. Zugleich erhöhte das Unternehmen seine Investitionen in Netze und Infrastruktur. mehr...

Thüga: Neuer Chef des Aufsichtsrats

[25.06.2026] Der Aufsichtsrat der Thüga Holding hat Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Die Wahl erfolgte im Zuge der turnusmäßigen Neukonstituierung des Gremiums nach der Hauptversammlung 2026. mehr...

Mehrere Fahnen der Stadtwerke Osnabrück wehen an Fahnenmasten vor einem klaren blauen Himmel. Die Sonne scheint durch die Baumkronen im Vordergrund und erzeugt einen Lichtreflex. Auf den Fahnen sind das Logo und der Schriftzug der Stadtwerke Osnabrück zu erkennen.

Stadtwerke Osnabrück: Mit schwarzer Null über Plan

[23.06.2026] Die Stadtwerke Osnabrück haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Jahresüberschuss abgeschlossen als geplant. Gleichzeitig investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben so viel wie nie zuvor in Netze und Infrastruktur. mehr...

Stadtwerke Hanau: Standardprodukte sichern Gewinn

[22.06.2026] Die Stadtwerke Hanau haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 11,2 Millionen Euro abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens trug vor allem das Strom- und Erdgasgeschäft zum Ergebnis bei. mehr...

Stadtwerke Münster: Weitere Investitionen geplant

[22.06.2026] Die Stadtwerke Münster haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss von fast 14 Millionen Euro abgeschlossen. Der kommunale Versorger investierte zugleich knapp 60 Millionen Euro in Energie-, Wärme- und Glasfaserprojekte. mehr...

VSB Gruppe: Strategische Neuausrichtung

[18.06.2026] Die VSB Gruppe baut ihr Geschäftsmodell vom Projektentwickler zum integrierten Energiedienstleister mit europäischer Reichweite aus. Zum 30-jährigen Bestehen zeigt das Unternehmen, wie der Zusammenschluss mit TotalEnergies die Entwicklung von Wind-, Solar- und Speicherprojekten beschleunigen soll. mehr...

Thüga: Regionale Daseinsvorsorge sichern

[17.06.2026] Die Stadtwerke-Kooperation Thüga hat ihr Beteiligungsergebnis im Geschäftsjahr 2025 deutlich gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens sollen gemeinsame Plattformen und regionale Kooperationen die Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit der kommunalen Energieversorger stärken. mehr...

Gruppenfoto des GWAdriga-Teams am Ufer der Spree in Berlin. Rund 70 Mitarbeitende und Partner stehen und knien auf einer gepflasterten Uferpromenade und blicken in die Kamera. Im Hintergrund ist die historische Oberbaumbrücke mit ihren markanten Türmen zu sehen.

GWAdriga: Zehn Jahre Smart Meter Roll-out

[15.06.2026] Das Unternehmen GWAdriga zieht nach zehn Jahren eine Bilanz seiner Arbeit beim Roll-out intelligenter Messsysteme. Nach Angaben des Unternehmens hat sich die Zahl der betreuten Messstellenbetreiber deutlich erhöht. mehr...