BundesnetzagenturFlaute bei Windausschreibungen
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat jetzt die Zuschläge der Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land sowie für Solarenergie zum Gebotstermin 1. Februar 2019 bekanntgegeben. Wie die Behörde mitteilt, war die Beteiligung für Windenergie wie schon in den vorherigen Auktionen niedrig. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 700 Megawatt seien nur 72 Gebote mit einem Volumen von knapp 500 Megawatt eingereicht worden. 67 Gebote mit einem Volumen von 476 Megawatt erhielten einen Zuschlag. Die Gebotswerte der Projekte reichten von 5,24 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) bis 6,20 ct/kWh.
Elf Zuschläge gingen laut BNetzA an Bürgerenergiegesellschaften. Regional betrachtet, verteilten sich die Zuschläge mehrheitlich auf Projekte in Niedersachsen und in Brandenburg (jeweils 18), sowie in Nordrhein-Westfalen (12). Jeweils zwei Zuschläge gingen an Windstandorte in Bayern und Baden-Württemberg. Das Ergebnis der ersten Windausschreibung im Jahr 2019 kommentiert BNetzA-Präsident Jochen Homann so: „Die erneute deutliche Unterzeichnung von 30 Prozent verfolgen wir mit Sorge. Gemeinsam mit der Branche und den zuständigen Behörden muss an Lösungsansätzen hinsichtlich der Genehmigungssituation gearbeitet werden.“
Größeres Interesse gibt es in der Solarbranche. Im Rahmen der Ausschreibung wurden 80 Gebote mit einem Leistungsumfang von 465 Megawatt abgegeben. Damit war die ausgeschriebene Menge von 175 Megawatt rund zweieinhalbfach überzeichnet, meldet die Regulierungsbehörde. Insgesamt erteilte die Bundesnetzagentur 24 Zuschläge für eine zu errichtende Solarleistung von 178 Megawatt. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschläge lagen zwischen 4,11 ct/kWh und 5,18 ct/kWh.
Ergebnisse der Ausschreibung für Solarenergie zum Gebotstermin 1. Februar 2019
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