Samstag, 15. August 2026

enercityWachstum mit erneuerbaren Energien

[16.09.2019] enercity ist positiv ins Jahr 2019 gestartet. Der Energiedienstleister hat viele Neukunden gewonnen. Der Umsatz ist im ersten Halbjahr um 28 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

Die erste Halbjahresbilanz fällt für den Hannoveraner Energieversorger enercity positiv aus. Nach Angaben des Unternehmens konnte es viele Neukunden sowohl im privaten als auch geschäftlichen Bereich gewinnen und den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro steigern.
Strom- und Gasabsatz lagen im ersten Halbjahr 2019 über Vorjahresniveau. Das EBIT fällt mit 91,8 Millionen Euro geringer aus als im ersten Halbjahr 2018. Dies lag nach Unternehmensangaben an außergewöhnlichen Sondereffekten im Vorjahr. enercity erwarte ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2018. „Wir sind bei der Zielerreichung auf Kurs“, sagte Vorstandsvorsitzende Susanna Zapreva.
Die enercity-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2019 bundesweit zahlreiche neue Privat- und Geschäftskunden gewinnen können, darunter Sportartikelhersteller, Tourismusunternehmen und Universitätskliniken. Darüber hinaus hat das Unternehmen seine Marktposition bei Grünstrom gefestigt.
Der enercity-Stromabsatz lag im ersten Halbjahr 2019 mit 9.636 Gigawattstunden (GWh) um 57,7 Prozent signifikant über Vorjahresniveau. Der Gasabsatz ist mit 29.905 GWh um 21,9 Prozent gestiegen. Der Fernwärmeabsatz belief sich auf 1.177 GWh. Das entspricht einem witterungsbedingten leichten Rückgang um 2,1 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Halbjahr 2018. Der Wasserabsatz ist im ersten Halbjahr mit 21,6 Millionen Kubikmetern nahezu unverändert geblieben.
enercity baut die Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien weiter aus. Die erneuerbare Stromerzeugung stieg um 26,6 Prozent auf 1.181 GWh. Die erneuerbare Wärmeerzeugung legte um 27 Prozent auf 1.152 GWh zu. Bei der Stromerzeugung von insgesamt 3.212 GWh entfiel ein Anteil von 36,8 Prozent auf erneuerbare Energien (Vorjahr: 18,4 Prozent). Bei der dezentralen Wärmeerzeugung von insgesamt 1.876 GWh (Vorjahr: 1.916 GWh) beträgt der Anteil erneuerbarer Energien 29,9 Prozent (Vorjahr: 29,4 Prozent).
enercity hat Mitte August auch den Grundstein für den Windpark Klettwitz 2 in Brandenburg gelegt (wir berichteten). Das zweitgrößte Windprojekt des Unternehmens mit einer Leistung von 7,2 Megawatt (MW) ist in Jeetze, Sachsen-Anhalt, beheimatet. Weitere Projekte befinden sich im Genehmigungsprozess. Nach Abschluss der Bauphase ab 2020 soll die Stromerzeugung aus Windkraft um knapp 120 GWh auf 670 GWh steigen. Damit will enercity jährlich rund 268.000 Kunden mit Strom allein aus Windkraft versorgen.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats von enercity haben zudem am 12. September 2019 in ihrer turnusgemäßen Sitzung Axel von der Ohe, Kämmerer und Stadtrat für Ordnung und Sicherheit in der Landeshauptstadt Hannover, zum neuen Vorsitzenden gewählt.



Stichwörter: Unternehmen, enercity, Hannover


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

EnBW: RheinEnergie übernimmt Contracting-Geschäft

[05.08.2026] EnBW verkauft ihr bundesweites Contracting-Geschäft an RheinEnergie. Die Transaktion stärkt die Marktposition der Kölner im Energie-Contracting und zeigt zugleich, wie beide Unternehmen ihre Strategien für die Energiewende neu ausrichten. mehr...

naturstrom: Gewinnplus für das Geschäftsjahr 2025

[03.08.2026] naturstrom hat 2025 Umsatz, Gewinn und Energieabsatz gesteigert. Das Unternehmen will den finanziellen Spielraum nutzen, um flexible Stromangebote, eigene Erzeugungsanlagen und Wärmelösungen weiter auszubauen. mehr...

Steag Iqony Group: Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht

[31.07.2026] Die Steag Iqony Group hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht. Darin beschreibt das Unternehmen den Umbau seines Energieportfolios und nennt Fortschritte bei Fernwärme, Emissionsminderung und Nachhaltigkeitsberichterstattung. mehr...

LichtBlick: Ankündigung neuer Investitionen

[21.07.2026] LichtBlick will bis 2030 insgesamt 700 Millionen Euro in eigene Energie-Infrastruktur und E-Mobilität investieren. Mit dem Ausbau von Speichern, Erzeugungsanlagen und Schnelllade-Infrastruktur richtet der Energieversorger sein Geschäft auf integrierte Energielösungen aus. mehr...

Der gläserne „Energiewürfel“ der Stadtwerke Konstanz steht auf einem modernen Unternehmenscampus. Das kubische Gebäude mit transparenter Glasfassade wird von einem klaren, tiefblauen Himmel und strahlendem Sonnenschein überragt. Rechts befindet sich ein mehrgeschossiges Bürogebäude, links rahmen Bäume und ein Carport den Vorplatz ein. Vor dem Energiewürfel führen Wasserspiele und bepflanzte Sitzbereiche zum Eingangsbereich und unterstreichen den modernen, nachhaltigen Charakter des Standorts.

Stadtwerke Konstanz: Wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsinvestitionen

[20.07.2026] Die Stadtwerke Konstanz haben das Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben besser abgeschlossen als geplant. Trotz eines Jahresfehlbetrags nach Steuern seien Investitionen in Netze, Mobilität, Digitalisierung und Wasserversorgung fortgesetzt worden. Dazu trugen vor allem die ertragsstarken Geschäftsfelder bei. mehr...

rku․it: hsag AI Suite wird Teil von NextGen Market

[13.07.2026] rku․it nimmt die Anwendung hsag AI Suite in sein Partner-Ökosystem NextGen Market auf und erweitert damit sein Angebot für KI-gestützten Kundenservice in der Energiewirtschaft. Die Plattform soll Energieversorgern den Einsatz intelligenter Serviceprozesse erleichtern und lässt sich in unterschiedliche IT-Landschaften integrieren. mehr...

Hamburger Energienetze: Freie und Hansestadt profitiert vom Ergebnis

[10.07.2026] Die Hamburger Energienetze haben im Jahr 2025 ihre Investitionen in die Energieinfrastruktur deutlich erhöht und gleichzeitig ihre Gewinnabführung an die Stadt gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens stiegen zudem Umsatz und Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr. mehr...

Call for Applications: Förderung von hessischen Energie-Start-ups

[09.07.2026] Der hessische Energie-Akzelerator genesis startet in die dritte Runde und öffnet erneut die Bewerbung für Green-Energy-Start-ups. Bis zum 31. Juli 2026 können sich junge Unternehmen aus Hessen um Unterstützung bei Validierung, Marktzugang und Skalierung bewerben. mehr...

STAWAG: Vorstand für weitere fünf Jahre verlängert

[07.07.2026] Wilfried Ullrich bleibt für weitere fünf Jahre Vorstand von STAWAG. Der Aufsichtsrat setzt damit in einer Phase der Energie- und Wärmewende auf Kontinuität an der Unternehmensspitze. mehr...

German Brand Award: Badenova hat Auszeichnung erhalten

[06.07.2026] Der regionale Energieversorger Badenova ist beim German Brand Award 2026 doppelt ausgezeichnet worden. Prämiert wurde der neue Markenauftritt, der den Wandel des Unternehmens zur Gestalterin der Energie- und Wärmewende sichtbar machen soll. mehr...

Stadtwerke Bochum: Milliardeninvestitionen geplant

[03.07.2026] Nach einem Gewinn von über 100 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025 planen die Stadtwerke Bochum Investitionen von rund einer Milliarde Euro bis 2030 an. Schwerpunkte sind der Ausbau der Wärme- und Strominfrastruktur sowie die Digitalisierung der Energienetze. mehr...

Modernes Bürogebäude des Energieversorgers Entega mit mehreren Fahnenmasten, auf denen Entega-Flaggen wehen. Vor dem Gebäude befinden sich eine gepflegte Rasenfläche, ein Parkplatz mit Fahrrädern und Autos sowie Bäume. Der Himmel ist klar und sonnig.

Entega: Planzahlen übertroffen

[02.07.2026] Entega hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Betriebsergebnis als geplant abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben sollen in den kommenden Jahren rund 1,1 Milliarden Euro in Strom- und Wärmenetze, Glasfaser sowie die Wasserinfrastruktur in Südhessen investiert werden. mehr...

Mainova: Starkes operatives Geschäft

[02.07.2026] Mainova hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren bereinigten Konzernergebnis abgeschlossen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Investitionen von rund 2,7 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren an. mehr...

Außenansicht der RheinEnergie-Unternehmenszentrale: Das moderne, mehrgeschossige Bürogebäude mit heller Metall-Glas-Fassade trägt gut sichtbar den Schriftzug „RheinEnergie“. Im Vordergrund liegen eine gepflegte Rasenfläche und ein zylindrischer Lüftungsbau, links verläuft ein Fuß- und Radweg entlang einer Baumreihe. Der Himmel ist wolkenlos und blau.

RheinEnergie: Ergebnis gesteigert

[30.06.2026] RheinEnergie hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 275,6 Millionen Euro abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens sollen die Überschüsse vor allem Investitionen in Energie-, Wärme- und Wasserinfrastruktur sowie in den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen. mehr...

bericht

Trianel: Prognose deutlich übertroffen

[29.06.2026] Trianel hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Vorsteuerergebnis von über 46 Millionen Euro abgeschlossen und die eigene Planung nach Unternehmensangaben um fast 50 Prozent übertroffen. Zwar blieben Umsatz und Gewinn unter den außergewöhnlich hohen Vorjahreswerten, die Geschäftsführung wertet das Ergebnis jedoch als Beleg für die Stabilität des Geschäftsmodells. mehr...