TrianelFernwärme exakt prognostizieren
Rund 40 Prozent des Brennstoffeinsatzes für die Strom- und Wärmeerzeugung werden aktuell aus Braun- und Steinkohle gewonnen. Um die bestehenden Infrastrukturen für Fernwärmekonzepte auch über das Jahr 2038 hinaus zu erhalten und mit dem Kohleausstieg nicht zu entwerten, setzen immer mehr Kommunen mit Fernwärmeinfrastrukturen auf CO2-effiziente Wärme- und Stromerzeugung, zum Beispiel mittels Blockheizkraftwerken (BHKWs) oder Heizkraftwerken mit regenerativen Brennstoffen. „Deswegen stehen viele Kommunen vor der Herausforderung, ihre bisher vorwiegend zentral aus Kohlekraftwerken belieferten Fernwärmenetze auf eine dezentrale und klimafreundlichere Wärmeerzeugung umzustellen“, sagt Bernd Jürgens, Senior Portfoliomanager Assetoptimierung bei der Stadtwerke-Kooperation Trianel. Für diesen schrittweise anstehenden Wandel spielten exakte Fernwärmeprognosen eine wichtige Rolle, um die Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit der Fernwärmenetze in der Übergangszeit aufrecht zu erhalten und effizient auszunutzen.
Für das Fernwärmenetz entstünden durch die Dezentralität der Einspeisepunkte neue technische und wirtschaftliche Herausforderungen, da deutlich mehr Faktoren zur Optimierung der Anlagen und zur Sicherstellung der Wärmeleistung berücksichtigt werden müssten. Eine wichtige Voraussetzung für die Versorgungssicherheit und den wirtschaftlichen Betrieb stellten dabei Fernwärmeprognosen dar, die Wärmespeicher und unterschiedliche Kraftwerkstypen intelligent in das System einbänden und die Produktion der Anlagen so wirtschaftlich wie möglich gestalteten. Neben den Fernwärmeprognosen müssten aktuelle Gaspreise und Strompreise sowie Speicherkapazitäten berücksichtigt werden. Die Stadtwerke-Kooperation Trianel könne mit ihrer meteorologischen Expertise und dem Einsatz neuester Prognosetechnologie den zeitlichen Verlauf der Fernwärmelast prognostizieren und durch Nutzung ihres direkten Marktzugangs zu den Strom- und Gashandelsplätzen den Einsatz der ins Fernwärmenetz eingebundenen Erzeugungsanlagen wirtschaftlich optimieren. Weil die Berechnung der Prognosen auf den Trianel-eigenen Rechnern erfolge, entstünden dem Kunden durch die Dienstleistung keine Kosten für eigene Software, Anbindung, IT-Infrastruktur, Pflege und Betreuung.
Sachsen: Millionen für Wärmewende bewilligt
[12.10.2026] Sachsen hat erste Millionenförderungen für den Umbau der kommunalen Wärmeversorgung bewilligt. Sechs größere Projekte sollen den Einsatz erneuerbarer Energien voranbringen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern. mehr...
Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm: Vorarbeiten für zwei Flusswasserwärmepumpen
[12.10.2026] Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm beginnen Mitte Oktober mit Vorarbeiten für zwei Flusswasserwärmepumpen an der Donau. Die Anlagen sollen ab 2027 regenerative Wärme für die Fernwärmeversorgung liefern. mehr...
Meersburg: Wärme aus dem Bodensee
[12.10.2026] Baden-Württemberg will landeseigene Gebäude in Meersburg künftig mit Wärme aus dem Bodensee versorgen. Insgesamt 13 Liegenschaften sollen schrittweise an das geplante Seewärme-Netz angeschlossen werden. mehr...
Stuttgart: Stadtwerke prüfen neues Wärmenetz in Feuerbach
[12.10.2026] Die Stadtwerke Stuttgart prüfen den Aufbau eines Wärmenetzes in Feuerbach, das zwischen 2030 und 2035 entstehen könnte. Eigentümer und Unternehmen können bereits jetzt unverbindlich ihr Interesse an einem Anschluss bekunden. mehr...
Dresden: Wärmeplan beschlossen
[07.10.2026] Der Dresdner Stadtrat hat den kommunalen Wärmeplan beschlossen und dabei Prüfgebiete ausgeweitet sowie den Maßnahmenplan angepasst. Mit dem Digitalen Energielotsen setzt die Stadt bereits eine Maßnahme um, die Gebäudeeigentümer bei Fragen zu Wärmeversorgung, Sanierung und Heizungstausch unterstützen soll. mehr...
N-Ergie: Genehmigung für Altholz-Heizkraftwerk
[05.10.2026] N-Ergie hat die Genehmigung für ein neues Altholz-Heizkraftwerk am Standort Nürnberg-Sandreuth erhalten. Die Anlage soll ab Ende 2029 Strom und Fernwärme erzeugen und bis zu 40 Megawatt thermische Leistung bereitstellen. mehr...
Naturstrom: Kölner Quartier wird mit Solarstrom und Wärmepumpe versorgt
[02.10.2026] Ein neues Wohnquartier in Köln-Ehrenfeld wird mit Photovoltaik und Wärmepumpen mit Strom und Wärme versorgt. Naturstrom hat das Energiekonzept für die 91 Wohneinheiten umgesetzt und bereitet zudem alle Tiefgaragenstellplätze für Wallboxen vor. mehr...
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck: Großwärmepumpe für Abwasserwärme
[02.10.2026] Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck konkretisieren ihre Pläne, Abwasserwärme aus der Kläranlage Jena-Zwätzen für das Wärmenetz zu nutzen. Eine Investitionsentscheidung für das Projekt ANIKA soll 2027 fallen. mehr...
Kommunale Wärmeplanung: Umsetzung bleibt unverbindlich
[01.10.2026] Fast alle deutschen Großstädte haben fristgerecht eine kommunale Wärmeplanung vorgelegt. Eine Analyse des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln von 57 Wärmeplänen zeigt jedoch Grenzen des Instruments bei der Umsetzung auf. mehr...
evm/Iqony: Wärmegeschäft in Koblenz gebündelt
[30.09.2026] Energieversorgung Mittelrhein und Iqony bündeln zum 1. Oktober 2026 ihr Wärmegeschäft im Koblenzer Stadtteil Rauental. Die gemeinsame Gesellschaft Wärme Moselbogen soll die bestehenden Netze verbinden und bis 2034 rund 500 weitere Gebäude anschließen. mehr...
dena: Kommunenumfrage zur Wärmeplanung zeigt geteiltes Bild
[29.09.2026] Die kommunale Wärmeplanung kommt voran, doch die Umsetzbarkeit der Pläne wird unterschiedlich beurteilt. Eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur unter 778 Kommunen zeigt zudem Lücken bei eingeplanten Ressourcen und der angenommenen Sanierungsrate. mehr...
Fraunhofer IEG: KI-Plattform soll Wärmeplanung verständlicher machen
[29.09.2026] Das Forschungsprojekt HEATogether will eine KI-gestützte Plattform entwickeln, die Ergebnisse der Wärmeplanung für Kommunen, Energieversorger und Bürger verständlicher aufbereitet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben für drei Jahre mit rund 1,2 Millionen Euro. mehr...
Advertorial: Wärmewende für Stadtwerke finanzierbar machen – Was erfolgreiche Wärmeprojekte ausmacht
[24.09.2026] Die Wärmewende erfordert von Stadtwerken enorme Investitionen – und häufig wird ausgerechnet das knappe Eigenkapital zum Engpass. Wie sich Wärmeprojekte dennoch finanzieren und bis zur Investitionsreife entwickeln lassen und welche Rolle starke Partner dabei spielen, zeigt die Steag Iqony Group. mehr...
Stuttgart: Rechenzentrum versorgt Wärmenetz
[24.09.2026] Im Stuttgarter Synergiepark ist eine neue Wärmeversorgung mit Abwärme aus einem Rechenzentrum in Betrieb gegangen. Das Gebäudenetz soll jährlich rund fünf Gigawattstunden Wärme liefern und bildet den Ausgangspunkt für den weiteren Ausbau der Wärmeversorgung im Quartier. mehr...
Tettnang: Nahwärmenetz geht in Betrieb
[24.09.2026] In Tettnang ist nach 14 Monaten Bauzeit das neue Nahwärmenetz schrittweise in Betrieb gegangen. Die ersten öffentlichen und privaten Gebäude werden seit Mitte September mit Wärme aus regionalen Holzhackschnitzeln versorgt. mehr...












