SAP / E.ONPlattform für effizientere Kernprozesse
Der Software-Konzern SAP und der Energiekonzern E.ON entwickeln eine neue Prozess- und Technologieplattform, um die Kernprozesse rund um Abrechnung und Marktkommunikation mit SAP-Cloud-Lösungen (S/4HANA) effizienter und konzernübergreifend einheitlich zu gestalten. Energieversorger, Messstellen- und Netzbetreiber des E.ON-Konzerns können damit Informationen schneller, präziser und einfacher austauschen, meldet SAP. Die Prozesse werden standardisiert und bestehende unterschiedliche Abrechnungs- und Marktkommunikationssysteme der regionalen E.ON-Einheiten auf die neue Plattform gebracht. Mit konsistenten Daten können Standardlösungen und Best Practices genutzt werden und die Kosten für individuelle Eigenentwicklungen sinken. Die einheitlicheren, schlankeren Prozesse sollen auch den Netzkunden zugutekommen und beispielsweise eine noch schnellere, effizientere Bearbeitung von Anfragen ermöglichen.
Größtmögliche Automatisierung und Standardisierung
Die Initialzündung für die Einführung ist die Integration von innogy in den E.ON Konzern. E.ON wird nun für alle Prozesse und IT-Systeme rund um die Netzabrechnung einen konzernübergreifenden Standard etablieren. Laut SAP soll das Projekt bereits bis Mitte des Jahres 2022 erste Erfolge bei der Effizienz der Prozesse erreichen. Die Einführung der Cloud-Lösungen könne langfristig eine Kosteneinsparung von mehr als 40 Prozent ergeben. Die neue, offene, modulare und stabile Plattform werde darüber hinaus die Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen, zum Beispiel eine Vereinheitlichung von Formaten beim Datenaustausch erleichtern. Zudem könnten Geschäftsprozesse einfach mit der SAP Cloud Plattform erweitert werden. „Die Partnerschaft mit SAP ermöglicht es uns, Prozesse und Strukturen – insbesondere nach der Übernahme von innogy – neu zu gestalten. Mit dem Projekt setzen wir einen neuen Maßstab im Markt. Die größtmögliche Automatisierung und Standardisierung der neuen Plattform wird die Effizienz unserer Prozesse deutlich steigern“, sagt Thomas König, im E.ON-Vorstand für das Netzgeschäft verantwortlich.
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